Ball vor dem zweiten Tor im Aus? FIFA räumt Zweifel aus

  1. c
  2. Sport
  3. Fußball

Erstellt von:

mit: Alexander Kaidl

Teilt

Japan sicherte Deutschland den Ausstieg aus der Weltmeisterschaft, indem es Spanien besiegte. War der Ball vor dem Siegtor im Aus? Die FIFA gibt nun eine Antwort.

Update vom 2. Dezember, 18:55 Uhr: Deutschland schied aus – eine schmerzhafte Erkenntnis für viele Fußballfans im Land am nächsten Tag. Doch zumindest eines steht zu Beginn des Abends fest: Das Schiedsrichtergespann beim Sieg Japans über Spanien ist nicht am deutschen Aus schuld.

Die Fifa hat nun die umstrittene Szene vor dem entscheidenden 2:1-Sieg der Japaner geklärt. Der Ball ist nicht im Aus, das Tor ist normal. Das 2:1 von Düsseldorfs Ao Tanaka wurde von den Video-Schiedsrichtern mit einer Torlinienkamera kontrolliert, teilte der Weltverband auf Twitter mit.

Demnach sei der Ball “nach vorliegenden Informationen nicht vollständig aus dem Spiel” gewesen. “Andere Kameras können irreführende Bilder liefern”, sagte die FIFA. Der Weltverband illustrierte seine Erklärung mit einem Videoclip, der zeigt, dass der Ball noch wenige Millimeter von der Linie entfernt ist.

Auch Lesen :  Wie der falsche Scott Stallings eine Einladung zum Masters bekam - Sport

Deutschland ist bei der WM ausgeschieden, weil Japan Spanien besiegt hat

Der erste Bericht vom 2. Dezember: Doha – Deutschland fliegt nach Hause. Die WM 2022 ist für den Weltmeister von 2014 vorbei, bevor sie richtig beginnt. Obwohl sie ihr Spiel gegen Costa Rica nach einer Achterbahnfahrt mit 4:2 gewonnen haben. Das Ergebnis aus dem Parallelspiel stimmte nicht – und alle Hoffnungen auf das 1/8-Finale zerschlugen sich.

1. Japan 6 Punkte Tore 4:3
2. Spanien 4 Punkte Tore 9:3
3. Deutschland 4 Punkte 6:5 Tore
4. Costa Rica 3 Punkte 3:11 Tore

Deutschland ist bei der WM 2022 ausgeschieden: Japans Sieg bringt ein KO

Japan schlug Spanien mit 2:1. Aus deutscher Sicht hätte dieses Spiel mit einem Sieg für Spanien oder einem Unentschieden enden müssen. Und die Iberer führten bereits 1:0 – also lief alles nach Plan.

Auch Lesen :  Regionalliga: Kompromiss bei der Aufstiegs-Revolution – Bundestag vorerst vom Tisch | Sport

Dieser wurde jedoch durch einen Doppelschlag kurz nach der Pause über Bord geworfen. Zunächst erzielte Ritsu Doan das 1:1 (48.), dann schob Ao Tanaka den Ball über die Torlinie zum 2:1 (51.). Die Frage, die am nächsten Tag die gesamte Fußballwelt diskutierte: War der Ball vorzeitig aus dem Tor?

Japan schießt nach dieser Szene 2:1 gegen Spanien.  War der Ball im Aus oder nicht?
Japan schießt nach dieser Szene 2:1 gegen Spanien. War der Ball im Aus oder nicht? © Petr David Josek/AP/dpa

Japan schlug Spanien nach einer kontroversen Szene mit 2:1

Die Regel besagt eindeutig: „Der Ball ist im Aus, wenn er die Tor- oder Seitenlinie vollständig überquert. Dabei spielt es keine Rolle, ob er am Boden oder in der Luft ist. Wenn der Ball immer noch die Linie berührt, ist der Ball nicht im Aus.” Urteile selbst.

War das Spielgerät in der Szene völlig aus der Reihe, als Kaoru Mitoma versuchte, darin zu spielen? Denken Sie daran, dass die mittlere Kurve des Balls wichtig ist, nicht die Stelle auf dem Boden, an der der Ball berührt.

Auch Lesen :  Bruno Labbadia wird als neuer VfB-Trainer gehandelt- Fußball

Die Fußballwelt debattiert Japans Tor gegen Spanien: Aber Deutschland ist für die WM verantwortlich

Schließlich ist die Debatte überholt. Deutschland wird eliminiert. Die Szene vor Japans 2:1-Führung mag nun entscheidend sein, aber das ist nur die halbe Wahrheit. Wer hat gesagt, dass die Japaner in einer anderen Situation nicht das 2:1 erzielt hätten?

Und über die DFB-Auswahl kann man sich überhaupt nicht beklagen. Gegen Costa Rica gab es 29 Torschüsse bei vier Treffern. Zwischen der 61. und 67. Minute trafen Sie dreimal den Pfosten. So wäre es sogar möglich, die Spanier mit einem extrem großen Sieg zu überholen.

WM in Deutschland: Spanien jubelt, Schweinsteiger geschockt – wie weiter?

Das Ende der WM in Deutschland, das die spanische Presse sicherlich feiert und TV-Experte Bastian Schweinsteiger schockiert sah, war am Donnerstagabend nicht besiegelt.

Vielmehr war es eine verschlafene Schlussviertelstunde gegen Japan und eine schlampige Chancenverwertung in den 75 Minuten davor, die dem viermaligen Weltmeister dieses erneute Fiasko bescherten. Wie in tz. de kommentierte: Vielleicht ist dieses Ende gar nicht so schlecht. (ac)

Source

Leave a Reply

Your email address will not be published.

In Verbindung stehende Artikel

Back to top button