Bayern-Basketballer gegen Alba: Die Pleite kommt Sekunden vor Schluss – Sport

Die Startaufstellung beim Basketballspiel zwischen Bayern München und Alba Berlin vor 6.500 Zuschauern im ausverkauften Audi Dome am Sonntagabend war wie so oft bei dieser Begegnung verschwommen. Nicht zuletzt traf der stärkste Offensivspieler der Bundesliga (Berlin) auf die beste Abwehr (München). Mit elf Siegen liegt Alba punktgleich mit den Bayern, die zwei Spiele verloren haben, und Berlin mit nur einem. Zudem gewann der Hauptstadtklub die letzten fünf Spiele in München. Allerdings haben die Bayern in dieser Saison im nationalen Wettbewerb zu Hause nicht verloren und in der Euroleague Alba in Berlin mit 79:77 geschlagen.

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Allerdings haben die Münchner nun ihren Heimruhm eingebüßt: Im dritten und vierten Viertel gaben sie das Spiel auf und unterlagen den Berlinern knapp 79:80 (44:44).

Ohne Cory Walden, Andreas Obst und Kapitän Uladzimir Lucic wollte Bayern-Trainer Andrea Trinchieri, dass seine Mannschaft aggressiv spielt, und das zahlte sich in den Anfangsminuten aus. Die Bayern führten 19:9, die Abwehr der Berliner konnte die Dreier von Nick Weiler-Bab und Cassius Winston nicht parieren.

Ein spektakulärer Dunk von Othello Hunter verschafft den Münchnern einen leichten Vorteil

Doch ein ganz komfortabler Rückstand war nicht mehr vorhanden – am Ende des ersten Viertels war er auf vier Punkte geschrumpft. Kurz vor der Pause stand es 40:40, ein spektakulärer Dunk von Othello Hunter verschaffte den Münchnern immerhin einen kleinen Vorsprung, den sie bis zur Pause nicht mehr hielten (44:44).

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Danach übernahm „Alba“ zunehmend die Kontrolle, erstmals nach dem Stand von 0:2 zu Beginn des Spiels kassierten „Bayern“ erneut (46:51). Die Berliner reisen bereits mit dem nötigen Selbstvertrauen in den Süden der Republik, nachdem sie in der EuroLeague, wo sie den letzten Platz belegen, in Villerban und am Donnerstag zu Hause gegen Saskatchewan endlich überraschende Siege eingefahren haben.

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Jetzt zu seinem Kampf: Münchens Cassius Winston, bereits der beste Torschütze des Spiels (20 Punkte), wehrte die drohende 65:68-Niederlage mit fünf Punkten in Folge ab, verpasste später aber zwei entscheidende Freiwürfe. Auch Augustin Rubit machte keinen Korb von der Linie. Durch einen Dreier von Nick Weiler-Bubb glichen die Münchner dennoch aus, 12,6 Sekunden vor Schluss stand es 79:79. Der Berliner Nationalspieler Johannes Thiemann kullerte dann einen von zwei Freiwürfen zum Siegtreffer ins Netz.

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