Dax träge – Optimismus in der deutschen Wirtschaft wächst

Der Dax entwickelte sich am Freitag während einer schleppenden Sitzung auf dem deutschen Markt unterdurchschnittlich. Die wichtigsten Auslandsziele verschwanden, auch weil in den USA der Verkauf einen Tag nach Thanksgiving verkürzt wird. Obwohl Deutschlands Leitindex die gestern erreichte Marke von 14.500 halten konnte und seit Juni zulegen konnte, fiel das Börsenbarometer am Nachmittag um 0,17 Prozent auf 14.515 Punkte.

t-internet ist aktuell der 25.11.2022

Gleichzeitig verlor der MDax seinen Durchschnittskurs um 0,48 % auf 25.928,65 Punkte. Mit einem Abschlag von 0,08 % auf 3.958,90 Punkte blieb auch der EuroStoxx 50, das Leitbarometer der Eurozone, nahezu unverändert.

Der Dax steuert derzeit auf ein Wochentief zu – das wäre die achte Gewinnwoche in Folge. Seit seinem Rückgang Ende September ist das Börsenbarometer um 22 Prozent gewachsen und hat den Rückgang seit Jahresbeginn auf weniger als neun Prozent reduziert.

Treiber der jüngsten Erholung am deutschen Aktienmarkt in dieser Woche dürfte ein positives Signal der US-Notenbank sein, die nun eine moderatere Zinserhöhung verspricht. Börsenmakler sahen zuletzt die Möglichkeit einer Fortsetzung der letzten Rally des Jahres – obwohl der Markt aus technischer Sicht zumindest kurzfristig teuer erscheint.

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Auch die ersten Aussichten für die deutsche Wirtschaft geben laut Christian Henke von Broker IG derzeit Anlass zu Optimismus: Die jüngsten Konjunkturdaten zeigten eine Verbesserung der Branche, das am Freitag veröffentlichte Gfk-Verbrauchervertrauen zeigt ebenfalls, dass sich die Verbraucher verändern. Gedanken, auch auf sehr niedrigem Niveau. Trotz Gegenwind ist die deutsche Wirtschaft in diesem Sommer schneller gewachsen als erwartet.

Laut Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners hat der Beginn des Weihnachtsgeschäfts im US-Einzelhandel, der mit dem „Black Friday“ begann, nun „die Möglichkeit, die Zukunft der Börse zu wählen oder mitzubestimmen“. . Begleitet wird der Preiskampf von der bangen Frage, wie es in den kommenden Wochen weitergeht aufgrund der steigenden Preise und des völligen Untergangs der Esslust.

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Ein Bloomberg-Bericht verdrängte die Deutsche Bank-Aktie von ihrem Spitzenplatz im deutschen Dax: Sie reduzierte ihre Kursgewinne zuletzt auf nur noch 0,2 Prozent. Den Kreisen zufolge soll die EZB anderen Banken große Auflagen in Bezug auf ihre Kreditvergabe auferlegen – darunter auch die nach Angaben der Organisation größte der deutschen Banken. Die Aktie profitierte bereits von einem positiven Rating der RBC-Analystin Anke Reingen. Angesichts der bisher erfolgreichen Restrukturierung der Deutschen Bank hält der Analyst die Anhebung des Mindestkurses nicht für angemessen.

Am Ende des SDax verlor die Uniper-Aktie knapp 16 Prozent. Nachdem sich der Kurs in vier Handelstagen fast verdoppelt hatte, verlor die Aktie seit dem Hoch vom Dienstag fast 46 Prozent. Schwierige Worte mehren sich nach der Ankündigung einer weiteren milliardenschweren Finanzspritze der Bundesregierung. Die Citigroup hat kürzlich eine deutliche Verringerung der Zahl der Aktionäre angekündigt, die von der Gewinnsteigerung ausgeschlossen waren.

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Nach ebenfalls negativen Recherchen der Berenberg Bank fiel die Fielmann-Aktie um fast 6 Prozent. Anders als der Markt glaubt Analyst Graham Renwick nicht, dass der Optiker seine Margen im kommenden Jahr aufholen kann, sondern geht von sinkenden Gewinnen aus. Nach der Gewinnwarnung fiel die Aktie der Helma Eigenheimbau ab Herbst 2013 zeitweise bis auf 16,65 Euro.

Im Nachmittagshandel fiel der Euro leicht auf 1,0374 $. Am Donnerstag legte die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins auf 1,0413 $ fest.

Die Umlaufrenditen am Rentenmarkt stiegen von 1,84 Prozent am Vortag auf 1,92 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,44 Prozent auf 127,89 Punkte. Bund-Futures fielen um 0,92 Prozent auf 140,71 Punkte.

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