Deutschland bei Fußball-WM und die Stürmer-Frage vor dem Costa-Rica-Spiel

EINAn einem Morgen, an dem die spielerischen Aussichten für die deutsche Nationalmannschaft bereits wieder rosig sind, wachte Markus Zorg „überglücklich“ auf. Trotz Spielschluss am Sonntagabend saß der Co-Trainer des Deutschen Fußball-Bundes nicht müde im Medienraum von Al-Ghor, wo er per Videokonferenz ein Pressegespräch führte. Das 1:1 gegen Spanien hält er für “eine ganz tolle Leistung”. Ansonsten war er diesmal nicht so lautstark wie ein Teammitglied, das weniger als 24 Stunden im Schützengraben gestanden hatte.

Aber dieses Sternchen sollte man Sorkins Berichten schon mal anhängen: Katars Chancen, Weltmeister Deutschland zu werden, sind freundlich, denn Japan, das Deutschland betrogen hat, verlor gegen Costa Rica mit 0:1.

Am Donnerstag (20.00 Uhr MEZ im FAZ-Liveticker zur Fußball-WM, in ARD und MagentaTV) kann Deutschland mit einem Sieg (falls Japan gegen Spanien verliert) oder mit zwei Toren (falls) gewinnen. Unentschieden Japan gegen Spanien) Fortschritte. So kann Markus Zorg heute Nachmittag zuversichtlich sagen: „Ich denke, wir können unseren Job machen. Hoffentlich reicht das.“

Ist dieser Glaube berechtigt?

Im deutschen Medienraum sitzt an diesem Montag nicht nur Sorge, sondern auch Danny Rolle. Er assistierte Bundestrainer Hansi Flick bereits in München – und sagt nun in seinem ersten Statement: „Wir können mit der gestrigen Leistung sehr zufrieden sein.“

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Da sowohl Zorg als auch Rohl ihre Äußerungen so selbstbewusst abgeben, dass ihr Schicksal nicht mehr in ihren Händen liegt, könnte man sich vor dem dritten Vorrundenspiel Deutschlands gegen Costa Rica fragen: Ist diese Zuversicht gerechtfertigt?

Pilot der deutschen Nationalmannschaft ist Hansi Flick, seine Co-Piloten sind Markus Zorg und Danny Roll, 56 und 33 Jahre alt. Jeden Tag besprechen sie mit dem deutschen Trainerstab, wie sie die Mannschaft durch die WM führen können. Das Interessante an dieser Mittagspause: Es gibt zwei Personen, die einen Einblick ins Cockpit geben.

Über 20 Minuten Antworten von Chorck and Roll, es geht um die Details, aber auch um die Prinzipien. “Ein erfolgreiches Turnier”, sagt Sork, “ist immer die Grundvoraussetzung, um ein Team aufzubauen, und Sie werden immer Verbesserungen von Spiel zu Spiel sehen.” Und man muss sagen: Im Vergleich zum Auftaktspiel gegen Japan gab es eins. Eine spielerische Verbesserung gegen Spanien. Denn der Trainerstab verstärkte sich.

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In der Abwehr setzten Flick und seine Assistenten auf Thilo Gehrer anstelle von Nico Schlotterbeck, wodurch Gehrer nach rechts und Niklas Sule in die Innenverteidigung rückten. Im Mittelfeld spielten Joshua Kimmich, Leon Goretzka und Ilkay Gündogan. Entweder das eine oder das andere schien keine Lösung zu sein, die nach dem Spiel funktionieren würde (Schwächen gegen Spanien bereits offengelegt). Aber: „Wichtig ist“, sagt Rolle, „dass wir in unserer Kompaktheit einen großen Schritt nach vorne gemacht haben – gerade gegen den Ball.“ Mit Blick auf das Duell mit Costa Rica fügte er hinzu: “Wir brauchen wahrscheinlich mehr Lösungen mit dem Ball. .”

Das führte zu Details – und in der 83. Minute des Spanien-Spiels schoss Mittelstürmer Niklas Fulkrug den Ball so hart in den Strafraum, ein Ball, der traditionell mit Spaniern in Verbindung gebracht wird, dass er nicht anders konnte, als zu helfen. Fliege ihnen ins Maul. Ein Tor, das viele Debattierer mittlerweile als Argument dafür verwenden, mit dem sogenannten Torspieler zu spielen. „Wichtig ist, dass man Spieler braucht, die auf dem Platz Tore schießen können“, sagt Chorque, möchte das aber nicht als Plädoyer für einen Mittelstürmer verstehen, „die eine oder andere Option“ anzubieten. Ein „Allheilmittel“. Wissen: “Wichtig ist, dass wir daran arbeiten, die Qualität der Torchancen zu erhöhen.”

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Wie kann es funktionieren? Mit einem Pitcher in der Startelf? Mit Leroy Sané? Vielleicht sogar mit Mario Coates? Diese Einzelheiten werden nun besprochen. Wenn Sie erraten möchten, was diskutiert und was tatsächlich umgesetzt wird, sollten Sie eine andere Richtlinie in Betracht ziehen, die Marcus Sork diesen Montag vorschlägt. Er weist darauf hin, dass man wissen muss, „welcher Spieler zu welchem ​​Zeitpunkt welchen Effekt hat“. Und man müsse „auf dem Fundament aufbauen“, denn: „Es geht um ein bestimmtes System, eine bestimmte Stabilität, eine bestimmte Sicherheit. Und dann kommt Sicherheit aus Stabilität.“

Wenn Sie an diesen Satz Ihre Überzeugung knüpfen, können Sie eines klar sagen: Das Wörtchen Konstanz klingt nach Thomas Müller, nicht nach Niklas Fulkrug.

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