Fernseher: Philips erwägt, Samsungs QD-OLED-Panels zu nutzen

Philips wird Samsungs QD-OLED-Technologie anhand von Prototypen genauer unter die Lupe nehmen und dann entscheiden, ob künftige Philips-Fernseher damit ausgestattet werden. Dies bestätigte ein leitender Mitarbeiter in einem Interview.

Im Gespräch mit dem YouTube-Kanal HDTV-Test Auf die Frage, ob Samsung Display sich bereits wegen des Verkaufs von QD-OLED-Panels an Philips gewandt habe, sagte Danny Tuck, Senior Director of Product Strategy and Planning für die TV-Sparte von Philips: Im Video unten wird das Thema ab der 8. Minute angesprochen.

Nachdem das Unternehmen mehrere Jahre lang weiße OLED-Panels (zuletzt OLED.EX) von LG Display verwendet hat, testet das Unternehmen nun Samsungs neue Rivalen-QD-OLED-Technologie. Die entsprechenden Prototypen befinden sich laut Danny Tuck derzeit im Philips Innovation Center in Gent (Belgien) und werden nun auf ihre Stärken und Schwächen gegenüber den OLED-Panels von LG getestet.

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Erst später wird entschieden, welche Panels Philips in seinen Fernsehern verwenden wird. Bisher bieten nur Samsung und Sony Fernseher mit QD-OLED-Technologie an.

Philips Monitor mit QD-OLED wurde bereits bestätigt

Bei den Monitoren ist die Entscheidung bereits gefallen: Mit dem vor einem Monat vorgestellten Evnia 34M2C8600 wird Philips einen Gaming-Monitor mit QD-OLED-Panel von Samsung anbieten. Er bietet UWQHD-Auflösung im 21:9-Format bei einem Durchmesser von 34 Zoll. Auch Eckdaten wurden genannt, wie eine Reaktionszeit von 0,1ms, 175Hz und DisplayHDR 400 True Black lesen sich erstaunlich ähnlich wie die des Alienware AW3423DW (Test), der erstmals das gleiche Panel bot. Ein weiterer Kunde ist MSI mit dem kommenden MEG 342C, und Samsung selbst wird sein QD-OLED-Panel in seiner Display-Unterserie Odyssey OLED G8 verwenden.

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QD OLED kurz erklärt

Die QD-OLED-Technologie kombiniert organische Leuchtdioden (OLEDs) und Quantenpunkte (QDs). Als Lichtquelle (Backlight) dienen blaue OLEDs. Dadurch wird eine Matrix aus Quantenpunkten angeregt, die Licht anderer Wellenlängen emittieren und so dafür sorgen, dass die Subpixel neben Blau auch Rot und Grün (RGB) darstellen. Im Vergleich zu weißen OLED (WOLED)-Panels bietet dieses Feature Vorteile in Bezug auf Helligkeit, Farbumfang und Blickwinkelstabilität. Die spezielle Subpixel-Struktur hat allerdings einen Haken: Zumindest bei dem erwähnten Alienware-Monitor mit QD-OLED sind teilweise Farbsäume an kontrastreichen Rändern zu erkennen. Im TV-Segment mit mehr Abstand zwischen den Sitzen und häufig bewegten Inhalten dürfte dies jedoch weniger auffallen.

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