Filmemacher Sam Mendes klagt an: Keiner wollte seinen Film sehen

Filmemacher Sam Mendes klagt an
Niemand wollte seinen Film sehen

Filmemacher Sam Mendes hat sich selbst geopfert "Reich der Lichter" kleine Filmproduktion.

Regisseur Sam Mendes widmete sich einer kleineren Filmproduktion „Empire of Lights“.

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Nur wenige Zuschauer wollen Sam Mendes’ neuestes Werk “Empire of Lights” im Kino sehen. Nun hat der Chefregisseur seinem Ärger Luft gemacht.

Der oscarprämierte Filmemacher Sam Mendes, 57, machte in einem Interview seiner Wut Luft. Was den Regisseur von Kultfilmen wie „American Beauty“ oder „James Bond 007: Skyfall“ beunruhigt, ist das mangelnde Interesse an seinem neusten Film „Empire of Light“. „Niemand hat ihn gesehen. Das Kino steckt in ernsthaften Schwierigkeiten!“, zitiert die britische „Daily Mail“.

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Sam Mendes ist nicht der Einzige, der sich Sorgen um die immer weniger werdenden Kinobesucher macht. Viele kleinere Filmproduktionen würden es zunehmend schwerer haben, mit ein paar Blockbustern an den Kinokassen mitzuhalten. Auch wenn die Besucherzahlen im vergangenen Jahr fast wieder auf das Vor-Covid-Niveau zurückgekehrt sind, würde sich diese Zahl nur auf weniger als 25 Hollywood-Produktionen beziehen, nicht auf mehrere hundert.

Damit bleiben kleinere Filme, die es auf dem Markt ohnehin schon schwerer haben, auf der Strecke. So erging es seinem neusten Werk „Empire of Light“. „Dieser Film ist zehnmal schwieriger zu veröffentlichen und erhält zehnmal mehr Kritik als ein Bond-Film“, sagte Sam Mendes. Der Regisseur plädiert dafür, für kleinere Produktionen weniger Geld an die Kinokassen zu zahlen, um auch diese Projekte zu fördern.

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James Cameron fordert: „Genug von diesem Streaming!“

Doch nicht nur das Sterben des Kinos beunruhigt den Filmemacher. „Die Leute denken, wir können zu Hause bleiben und es in drei, vier Wochen oder sogar gleich für einen Netflix-Film oder einen Apple-Film auf unserem Streaming-Dienst sehen“, kritisiert er das Zuschauerverhalten und widerspricht sich selbst. „Als Gesellschaft sagen wir: Das brauchen wir! Wir müssen ins Kino!” – sagte „Titanic“-Regisseur James Cameron (68) in einem Interview mit „Variety“ und fügte hinzu: „Genug von diesem Streaming! Ich habe dieses „Auf-meinem-Arsch-sitzen“-Ding satt. Trotz der Kritik erfreut sich Camerons „Avatar 2“ großer Kinoerfolge. Nach seinem vierten Wochenende in den weltweiten Kinos spielte Avatar: The Way of Water 1,708 Milliarden US-Dollar ein.

Laut Mendes haben neben seiner eigenen Filmarbeit andere Top-Filme in den Kinos nicht viel Beachtung gefunden. „In einer Welt, in der niemand sie in einem Spielberg-Film, in einem Film von Damien Chazelle und Alejandro Inarritu, in einem Film von James Gray gesehen hat, kann ich nur sagen, dass sie eindeutig in Schwierigkeiten steckt“, schließt Sam Mendes.

SpotOnNews

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