Gesundheitsverwaltung widerspricht Kritik von Kinderärzten

NNach Kritik an der angespannten Lage in der Berliner Kindergesundheitsversorgung hat sich die Senatsverwaltung für Gesundheit erneut zur Wehr gesetzt. „Kurz gesagt, was wir als Land tun können, tun wir bereits – und wir untersuchen diese wirklich dramatische Situation“, sagte Armaghan Naghipour, Staatssekretär für Wissenschaft, Forschung und Gerechtigkeit (unabhängig), am Montag gegenüber dem Gesundheitsausschuss des Repräsentantenhauses . Sie blickte auf die wenigen Schritte zurück, die seit dem ersten offenen Brief von Ärzten zum Thema im Vorjahr unternommen wurden: „Der Senat hat seitdem viel getan, um dieser wirklich unsicheren Situation zu begegnen.“

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Als Ursachen für die aktuelle Situation nannte der Staatssekretär die “strukturelle Unterfinanzierung der Kinder- und Jugendmedizin im Zuständigkeitsbereich des Bundesgesundheitsministeriums”, den Mangel an medizinischem Personal und die “aktuelle Verschärfung” einer Vielzahl von Atemwegsinfektionen. Staatssekretär Thomas Götz soll laut Naghipour am Montagnachmittag (heute) ein weiteres Treffen mit Berufsverbänden haben. Sie sprach auch über die Bereitschaft von Senatorin Ulrika Gota (Grüne) zu weiteren Gesprächen.

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Ende November fand ein Treffen mit den Chefärzten der Kinderkliniken und der Feuerwehr statt, bei dem kurzfristig umsetzbare Maßnahmen besprochen wurden. Dementsprechend sollten die geplanten Eingriffe nach Möglichkeit verschoben werden, um die Versorgung einer steigenden Zahl schwerkranker Kinder zu ermöglichen. Die Institutionen prüften die Inbetriebnahme von Zusatzbetten durch gemischte Teams aus Kinder- und Erwachsenenbetreuern und die Aussetzung von Mindestbesetzungen, sagte der Politiker. Wie bereits angekündigt, wird die Charité eine zentrale Koordinierungsstelle zur besseren Verteilung erkrankter Kinder einrichten.

Darüber hinaus hat sich Berlin gemeinsam mit anderen Bundesländern dafür eingesetzt, dass die Bundesregierung ein nachhaltiges Belohnungssystem zur angemessenen Finanzierung von Kinderkliniken einführt. Die Verbesserungen sollen laut Naghipour ab 2023 mit insgesamt rund 300 Millionen Euro erfolgen.

Mehrere Verbände haben Ende vergangener Woche in einem offenen Brief an Senator Gote geschrieben, dass sie die Sicherheit kleiner Patienten ernsthaft bedroht sehen. Nicht nur in der zentralen Notaufnahme, sondern auch in der ambulanten und stationären Kinderheilkunde herrschten unverantwortliche Zustände.

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