Großbritannien: Der Brexit wird bei den Briten immer unbeliebter

im Ausland Meinungsumfrage

Der Brexit wird bei den Briten immer unbeliebter

„Der Brexit ist der Elefant im Raum der Briten“

Mit Rishi Sunak übernimmt der gelernte Investmentbanker das Ruder in Großbritannien. Carsten Brzeski, Chefvolkswirt der ING Deutschland, analysiert, ob er der richtige Mann ist, um die Wirtschaft des Landes in ruhigere Fahrwasser zu steuern.

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Die Unterstützung für einen Austritt aus der EU in Großbritannien ist auf einem Allzeittief. Die Umfrage zeigt, dass nur noch 70 Prozent derjenigen, die 2016 für den Brexit gestimmt haben, diese Meinung vertreten. Eine Rückkehr in die EU wird es aber wohl nicht geben.

KFast zwei Jahre nach dem endgültigen Austritt Großbritanniens aus der EU ist die Unterstützung für den Brexit einer Umfrage zufolge auf ein Rekordtief gefallen. Das Meinungsforschungsinstitut Yougov teilte am Donnerstag in London mit, dass 56 Prozent der Menschen in Großbritannien den Brexit für einen Fehler halten würden. Die Zustimmung wiederum sank auf 32 Prozent. Das ist der bisher größte gemessene Unterschied. Von denjenigen, die bei der Volksabstimmung 2016 für den Austritt gestimmt haben, stehen nur noch 70 Prozent zu ihrer damaligen Meinung – weniger als je zuvor.

Das Vereinigte Königreich hat die EU Ende Januar 2020 verlassen. Ab dem 1. Januar 2021 ist das Land auch nicht mehr Mitglied der EU-Zollunion und des EU-Binnenmarkts. Dies führte zu erheblichen wirtschaftlichen Problemen. Der Handel mit der EU ist deutlich zurückgegangen, weil trotz des umfassenden Abkommens in einigen Bereichen Zölle notwendig sind und die Bürokratie insgesamt stark zugenommen hat. Da es für EU-Bürger teurer und zeitaufwändiger ist, zum Arbeiten nach Großbritannien zu kommen, hat sich auch der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften erhöht.

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Konservative Politiker und Brexiteers haben die Umsetzung immer wieder kritisiert. Der frühere Umweltminister George Eustice sagte kürzlich, ein Post-Brexit-Handelsabkommen mit Australien sei „kein sehr gutes Geschäft“ für das Vereinigte Königreich. Der Chef des Einzelhändlers Next, Simon Wolfson, hat die Regierung aufgefordert, die Regeln für die Einreise ausländischer Arbeitnehmer zu lockern. Dies sei nicht der Brexit, den er gewollt habe, sagte Wolfson. Eine Rückkehr des Vereinigten Königreichs in die EU ist jedoch unwahrscheinlich. Auch die größte Oppositionspartei Labour, die laut Umfragen weit vor den regierenden Konservativen liegt, lehnte sie ab.

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