Kurioser Schwund an BEV und PHEV: Pkw-Zulassungen in Deutschland

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Autozulassung in Deutschland

Pkw-Zulassungen in Deutschland – interessanter Rückgang bei BEV und PHEV Pkw-Zulassungen in Deutschland – interessanter Rückgang bei BEV und PHEV

Auch die Zahl der zugelassenen Autos im Jahr 2022 ist leicht gestiegen

Quelle: SP-X

Der Pkw-Bestand in Deutschland hat leicht zugenommen. Besonders stark gewachsen ist die Präsenz von E-Autos. Allerdings auf einem deutlich niedrigeren Niveau als die Zahl der Neuzulassungen.

SPX/Ostfildern. Die Zahl der Autos in Deutschland nimmt stetig zu. Zum 1. Oktober 2022 waren in Deutschland 48.733.413 Pkw zugelassen, wie die Deutsche Automobil Treuhand in der neuesten Ausgabe des DAT-Barometers meldet. Das ist ein Plus von 0,2 Prozent oder rund 85.000 Autos gegenüber dem Referenzwert vor einem Jahr.

In diesem Zeitraum ging die Zahl der Pkw mit Diesel- oder Benzinmotor um jeweils zwei Prozent zurück. Derzeit sind 63 Prozent aller Autos Benziner und 30 Prozent Diesel. Dagegen stieg zwischen Oktober 2021 und Oktober 2022 die Zahl der zugelassenen Pkw mit alternativen Fahrern deutlich um 38 Prozent. Ihr Anteil beträgt jetzt 7 Prozent. Mit einem Plus von 64 Prozent ist der Anteil der batterieelektrischen Pkw (BEV) unter den alternativen Antriebsklassen am stärksten gewachsen. Allein in diesem Jahr stieg ihre Zahl von Januar bis Oktober um 222.185 von 618.460 auf 840.645. Es folgen Plug-in-Hybride (+ 51 %/179.047), Hybride (+ 35 %) sowie LPG- und CNG-Autos (+1 %).

Allerdings hat sich die Zahl der BEV und PHEV nicht deutlich erhöht, wie es die KBA-Neuzulassungszahlen erwartet hätten. 272.473 Neuzulassungen wurden bei BEV und 215.647 bei PHEV gezählt. Damit fehlen 50.288 BEV und 36.600 PHEV von allen in Deutschland zugelassenen Pkw, laut DAT vor allem durch Abmeldungen, Exporte, Totalverluste und Stilllegungen. KBA-Statistik macht hierzu jedoch keine detaillierten Angaben.

Laut einer im Februar 2022 veröffentlichten Studie des Center of Automotive Management (CAM) könnte die Diskrepanz ein unerwünschtes, aber legales Geschäftsmodell darstellen. Hier leasen oder verkaufen Händler E-Autos und erhalten den Landesanteil an der Förderung in Höhe von 6.000 Euro. Nach sechs Monaten gibt der Leasingnehmer das Auto zurück, das dann als junger Gebrauchter ins Ausland verkauft wird. Es ist legal und muss laut Finanzrichtlinie nur mindestens sechs Monate gehalten werden, um den Umweltbonus zu erhalten. Die öffentliche Hand bezuschusst die Kosten.

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