Mit Gadgets Anwesenheit im Homeoffice vorgaukeln

Mancher bedient sich Tricks, um langweilige Online-Schulungen und Büroarbeit zu Hause zu vermeiden. TobiAusDerAltstadt schreibt in einer Amazon-Rezension über die sogenannte Maus: „Manchmal nehme ich mir bis zu drei Stunden frei, um ins Fitnessstudio zu gehen, einzukaufen etc., und es ist nur besser, um die Mittagszeit herum zu sein.“ Jigglers wird die Zukunftsarbeit für später sein, die ohne Spezialwerkzeuge in dieser Flexibilität nicht möglich wäre.

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Eine einfache Variante ist das AutoClicker-Programm, das einfach wiederholte Linksklicks erzeugt und so Videokonferenzsoftware wie Microsoft Teams und Zoom glauben macht, dass die Person noch am PC sitzt. Dadurch verschwindet die Statusanzeige nicht – sie bleibt „grün“, auch wenn niemand am Rechner arbeitet. AutoClicker ist seit der Corona-Pandemie die beliebteste App zum Download von heise und läuft auf Windows-PC, Mac und Android-Geräten.

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Allerdings lassen sich Programme wie AutoClicker auf vielen Firmenrechnern nicht installieren, da ihm Administratorrechte fehlen. Für solche Fälle gibt es verschiedene Arten von Hardware-Tools, die lächerlich einfach und doch genial aussehen. Einige simulieren eine Maus und bewegen einfach den Mauszeiger, andere verschachteln sich unter einer vorhandenen Maus und zwingen den Sensor, sich zu bewegen.

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Maus-Jiggler, die eine Maus emulieren, werden als standardisiertes “Human Interface Device” (HID) importiert. Alle aktuellen Betriebssysteme haben hierfür integrierte Treiber, sodass Sie nichts extra installieren müssen. Da jedoch eine zusätzliche Maus angeschlossen zu sein scheint, können Administratoren eines Remoteverwaltungscomputers diese erkennen, indem sie die Geräteerkennung aktivieren. Außerdem gibt es mechanische Mausbeweger, auf denen Sie eine vorhandene Maus platzieren können.



Eine breitere Computermaus sieht aus wie jeder USB-Dongle. Für High-End-Notebooks liegt sogar ein USB-C-Adapter bei.

(Bild: Christof Windeck / c’t)

Wir haben zwei solcher Geräte bei Amazon gekauft, die dort tausende von Käuferbewertungen haben: die Vaydeer Computer Mouse mit USB-A-Anschluss und den Vaydeer Mouse Mover.

Mouse Jiggler hat eine Taste, die Mausbewegungen aktiviert. Eine schwache LED leuchtet auf. Dann bewegt sich der Mauszeiger wie von Geisterhand langsam hin und her, aber immer nur um wenige Zentimeter und in unterschiedlichen Abständen. Wenn Sie mal kurz arbeiten oder die Playlist wechseln möchten, können Sie den Jiggler per Knopfdruck deaktivieren und eine echte Maus verwenden.



Eine Mauswippe bewegt den Mauszeiger automatisch hin und her.

(Bild: Christof Windeck / c’t)

Der Hersteller Vaydeer bewirbt die Mausbewegung als „nicht nachweisbar“. Es braucht nur eine Stromversorgung, um den Rotor anzutreiben. Eine Scheibe dreht sich langsam hin und her, auch in unterschiedlichen Abständen. Ein oben angebrachter Computermaussensor – das Gerät funktioniert nur mit optischen Mäusen – erkennt Bewegungen, sodass sich auch der Mauszeiger bewegt. Dies funktionierte im Test mit mehreren Mäusen, aber bei einigen muss man versuchen, die richtige Position zu finden. Einige Amazon-Rezensionen erwähnen störende Motorgeräusche, die wir bei unserer Testversion nicht gehört haben.



Bei Vaydeers Mouse Mover dreht sich eine Scheibe im Kreis, die die Maus als Bewegung registriert.

(Bild: Christof Windeck / c’t)

Maus-Shaker und -Mover funktionieren wie erwartet und täuschen den Computer vor, dass jemand die Maus benutzt. Wer solche Geräte jedoch einsetzt, um seinen Arbeitgeber zu täuschen, sollte die Konsequenzen bedenken. Arbeitsgerichte zum Beispiel zeigen wenig Gnade, wenn es darum geht, Zeiterfassungen zu manipulieren.


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(Mutter)

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