Neubaur: Entschlossen und pragmatisch angesichts der Krise

NMit Blick auf die Energiekrise warnte NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) vor der großen Bedeutung entschlossenen und pragmatischen Handelns. „Es ist richtig und gut, dass wir Verantwortung übernehmen und nicht stehlen, auch wenn es peinlich wird“, sagte der Grünen-Politiker am Sonntag bei einem kleinen NRW-Grünen-Parteitag in Siegburg.

Um die Krise unter Kontrolle zu bringen und widerstandsfähiger zu werden, sei es wichtig, lösungsorientiert in die Zukunft zu blicken, sagte der stellvertretende Ministerpräsident. Der Ausweg aus der Krise werde vor allem durch den Ausbau erneuerbarer Energien und die Schonung von Rohstoffen erreicht, betonte sie.

Auch Lesen :  Mallorca: Warum der Ballermann einfach nicht totzukriegen ist

Umwelt- und Verkehrsminister Oliver Krischer wies in seiner Rede auf einem kleinen Parteitag darauf hin, dass die Einigung auf das 49-Euro-Ticket ein großer und wichtiger Schritt sei. Ein solches Ticket für den Nahverkehr für ganz Deutschland ist eine „Revolution“. Jetzt gelte es, das Angebot weiter zu verbessern, um vielen Menschen eine echte Alternative zum Auto zu bieten, sagte der Grünen-Politiker.

Rund 110 Delegierte trafen sich am Sonntag in Siegburg. Es war der erste große Parteitag der Grünen NRW seit der Regierungsbildung der CDU Ende Juni. Im Mittelpunkt stand die Diskussion über die Auswirkungen der Energiekrise in Nordrhein-Westfalen durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine.

Die Delegierten debattierten und stimmten einstimmig dem Vorschlag des Landesausschusses zu Energiesicherheit, Ausbau erneuerbarer Energien und sozialer Gerechtigkeit zu.

Auch Lesen :  Klimagipfel auf der Zielgeraden: Kommen Ausgleichszahlungen? | Freie Presse

Vor kurzem markierte die jüngste politische Einigung zwischen den grün geführten Wirtschaftsministerien in Bund und Nordrhein-Westfalen und dem Energiekonzern RWE einen kritischen Punkt, insbesondere für die Grüne Jugend. Unter anderem sollen zwei Braunkohlekraftwerke länger bis 2024 laufen, der Kohleausstieg im Rheinischen Revier soll aber um acht Jahre auf 2030 verschoben werden.

Auch Lesen :  Zwei Karten zu den "Midterms": So sieht das US-Wahlergebnis wirklich aus

Das von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und NRW-Ministerin Mona Neubaur unterstützte Austrittsabkommen sieht zudem vor, dass die von Klimaaktivisten bewohnte Siedlung Lützerath, ein Symbol der Klimaschutzbewegung, den Braunkohlearbeitern weichen muss. . Allein am Samstag protestierten mehr als 1.000 Menschen am Braunkohletagebau Garzweiler für den Erhalt des Standorts.

Source

Leave a Reply

Your email address will not be published.

In Verbindung stehende Artikel

Back to top button