Nord Stream 1 und 2: Explosionen an Gaspipelines waren Sabotage! | Politik

Die Untersuchung des North Stream ist abgeschlossen |

Es war explosive Sabotage!

Jetzt ist es offiziell!

Das Leck an den Gaspipelines North Stream 1 und 2 wurde durch schwere explosive Sabotage verursacht. Zu diesem Schluss kommen Staatsanwälte und Sicherheitspolizisten in Schweden. Die Behörden führten ihre Ermittlungen danach durch Explosionen in der Ostsee Ende September gestartet.

Analysen zeigten Sprengstoffspuren an mehreren entdeckten Fremdkörpern, sagte Staatsanwalt Mats Ljungqvist, der mit den Ermittlungen betraut war, am Freitag. Die Arbeit an fortgeschrittener Analyse würde fortgesetzt, damit zuverlässigere Schlussfolgerungen über den Vorfall gezogen werden könnten.

Gas tritt im September aus vier Lecks aus

Bilder der zerstörten Gaspipeline North Stream zeigen das Ausmaß der Zerstörung

Bilder der zerstörten Gaspipeline North Stream zeigen das Ausmaß der Zerstörung

Foto: Atlas über Reuters

Was ist passiert?

Ende September wurden nach den Explosionen nahe der Ostseeinsel Bornholm insgesamt vier Lecks der Gaspipelines Nord Stream 1 und 2 entdeckt, zwei davon in den Wirtschaftszonen Dänemarks und Schwedens.

Wenige Tage nachdem die Lecks entdeckt wurden, wurde Sabotage vermutet und sie wurden durch vorsätzliche Detonationen verursacht. Russland bestreitet, für das Leck verantwortlich zu sein.

Putins Spezialeinheit steckt dahinter?

Allerdings: Nach Informationen von BILD könnte die Spur zur Spezialeinheit von Kriegstreiber Wladimir Putin führen! Es geht um die 561. Marinebrigade des russischen Militärgeheimdienstes GRU.

Profis für Unterwassersabotage sitzen im kleinen Ort Primorsk – direkt an der Ostseeküste. Von dort aus könnten sich die Taucher laut NATO-Quellen den Gaspipelines North Stream 1 und 2 nähern, um den Angriff durchzuführen.

So könnte der Angriff ausgeführt worden sein

Experten haben zwei Szenarien beschrieben, wie die Bombardierung hätte durchgeführt werden können.

▶︎ Szenario 1: Kampftaucher brachten Sprengkörper an Pipelines an.

Laut Anders Puck vom Royal Danish Defence College in Kopenhagen braucht man dazu nur ein Boot und ein paar Experten, die im Umgang mit Sprengstoff geschult sind.

Infografik / Karte: Lecks im North Stream

▶︎ Szenario 2: Sprengkörper wurden mit Unterwasserdrohnen platziert.

Kenneth Øhlenschlæger Buhl vom Department of Strategy and War Science an der Norwegian Defence Academy in Oslo sagte: „Solche Drohnen werden ferngesteuert. Sie steigen ab und lokalisieren genau, wo die Seile sind. Dann platzieren sie eine Bombe darauf oder daneben, verschwinden und dann Bumm!“

In beiden Fällen ist es möglich, dass Sprengladungen schon lange vorher platziert wurden.

Die Explosion der Nord Stream Sprengkraft wie Hunderte von Kilogramm TNT

Quelle: Reuters

30.09.2022

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