RB Leipzig: Angriff auf die Bayern: Eberl vor Rückkehr ins Geschäft – Sport

RB Leipzigs neuer Sportvorstand Max Eberl (l.) sitzt neben Oliver Mintzlaff, der weiterhin das Sagen hat. Foto: Jan Woitas/dpa


Mit Max Eberl als Sportdirektor startet RB Leipzig einen neuen Angriff auf Rekordmeister FC Bayern. Nach langer Pause muss der Topmanager mit Nkunku und Laimer pikante Aufgaben lösen.

Leipzig – Schluss mit der Pause, die Fußballlust ist zurück. Top-Manager Max Eberl kehrt auf die große Bühne zurück und soll dem amtierenden Meister FC Bayern von RB Leipzig einen entscheidenden Angriff aufzwingen. Zehn Monate nach einem tränenreichen Abschied von Borussia Mönchengladbach trat der erschöpfte und damals von beruflichen Affären geprägte Spezialist in den Dienst des Pokalsiegers.



CEO Oliver Mintzlaff, der zur Red Bull GmbH wechselt, ist optimistisch, dass der neue Sportdirektor die Entwicklung des Leipziger Klubs fortsetzen wird. „Wir übergeben ihm einen Club, der auf soliden Fundamenten steht und in allen Bereichen erstklassig ist. Jetzt muss Max in die nächste Etage“, sagte Mintzlaff von Bild und befahl Eberl, zwei Wochen früher zu beginnen. Arbeit

“An der Spitze der Bundesliga.”

Der 49-jährige Eberl hat das Leipziger Red-Bull-Konzern-Setup während seiner Zeit in Gladbach immer kritisch kritisiert, seine Behauptungen jedoch kürzlich in einem Interview mit der Welt am Sonntag relativiert. Er habe „gerade Lust, für Leipzig zu arbeiten“. Er steht nach wie vor zu seinen Forderungen gegen Leipzig bezüglich der millionenschweren Rettungsaktion von Red Bull. “Und ja: Ich habe diese Stipendien kritisiert, aber was sie in Leipzig damit gemacht haben, ist großartig.” Der Wechsel zu RB sei „bewusst“ gewesen, „an der Spitze der Bundesliga zu arbeiten“.

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Auf Eberl, der bereits eine Wohnung in Leipzig hat, warten jede Menge Aufträge. Auch wenn es unter Trainer Mark Rose, der seit 13 Pflichtspielen ungeschlagen ist, gut läuft, gilt es neben Christopher Nkunku und Konrad Laimer schnellstmöglich die Personalien der Spieler zu klären. Der Franzose, der im vergangenen Sommer einen Vertrag bis 2026 mit den Worten „Ich habe ihn nicht verlängert, um ihn nächstes Jahr zu verlassen“ unterschrieb, hat sich laut mehreren Medienberichten mit Chelsea geeinigt. Anfang November stieg Kaufmännischer Leiter Florian Scholz aus.

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Eberle muss sein Team verstärken

Nkunkus Zukunft sollte ganz oben auf Eberles Agenda stehen. So auch der Verbleib von Laimer, der nach der Saisonvorbereitung einen Deal mit dem FC Bayern vereinbarte, bevor RB sein Veto einlegte. Pikant: Entgegen den Vorgaben von Mintzlaff steht der Österreicher, der am 20. Januar gegen den FC Bayern München wieder in den Einsatz kommen könnte, im kommenden Sommer ablösefrei.





„Nichts ist entschieden und nichts ausgeschlossen“, sagte Laimer im Kicker-Interview. Diese Chance sollte Eberle nutzen. Er sei ein „Kommunikator, der Menschen hinter sich bringen kann“, wie Coach Rose im Gespräch mit Sky TV erklärte.

Nachdem der scheidende Mintzlaff betonte, dass es in Leipzig „keine One-Man-Show“ war, muss Eberl seinen Kader auch nach der Trennung von Teamorganisator Christopher Wiewell verstärken. Im Fokus: Reuven Schröder. Er wäre in der Position des sportlichen Leiters möglich. Rose sah noch ein großes “Fragezeichen” hinter sich, sprach aber respektvoll über den 47-jährigen Schröder: “Ein guter Kerl, ein absoluter Experte, das kann ich bestätigen.”

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Schröder bat den FC Schalke 04 aus persönlichen Gründen, aus seinem bis 2024 laufenden und nun ruhenden Vertrag auszusteigen. Ähnlich wie bei Eberle wäre für den Wechsel eine Ablösesumme fällig.

Wut der Gladbach-Fans

Ein Wiedersehen mit der alten Liebe Gladbach ist für den 11. März angesetzt – als Generalprobe für das Champions-League-Rückspiel drei Tage später in Manchester City. In Gladbach hatte Rose auch während der Sportkrise im März 2021 die Unterstützung von Eberl. Auf wenig Verständnis stießen jedoch viele Gladbacher Fans, die den Wechsel des Trainers zum BVB übel nahmen. Auch Eberle spürte später den Zorn der Fans.

Borussia-Sportdirektor Roland Wirkus mied den Kontakt zu seinem Vorgänger Eberl wegen dessen Befindlichkeit zunächst, sieht aber dennoch Diskussionsbedarf. „Natürlich möchte ich danach noch ein paar Themen mit Max besprechen. Das ist mir wichtig“, sagte Virkus im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.


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