Regionalliga: Kompromiss bei der Aufstiegs-Revolution – Bundestag vorerst vom Tisch | Sport

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Kompromiss bei der Aufstiegsrevolution

Klubs aus dem Nordosten setzten sich zwei Stunden lang mit dem Verbandschef des NOFV in Landsberg zusammen, um eine Lösung im Aufstiegsstreit zu finden. Es wurde ein Kompromiss erzielt.

Die Klubs ziehen ihren Antrag auf einen außerordentlichen DFB-Bundestag zunächst zurück, es gibt aber einen Änderungsantrag, der sowohl vom Verband als auch von den Klubs unterstützt wird. Es soll am Tag der Vereinigung am 19. November verabschiedet werden.

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„Wir wollen die Zeit loswerden, aber den Inhalt hoch halten“, erklärt Jena-Manager Chris Förster (51). „Das Ziel ist, dass die Champions aufsteigen und niemand schlechter wird. Dies muss im Dialog mit DFB, DFL, 3. Liga und anderen Verbänden erfolgen. Wir wollen gemeinsam eine Lösung finden.”

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NOFV-Präsident Hermann Winkler (59): „Ich bin zufrieden und glücklich, es war eine konstruktive Atmosphäre. Und jetzt haben wir ein gutes Argument für die Bewerbung, damit wir in den Klubs, Landesverbänden, DFB und DFL um die Mehrheit kämpfen können.“

Damit es jedoch nicht in endlosem Geschwätz endet, wurde der 31. Mai 2023 eindeutig als vorübergehendes Ziel angegeben. Kommt es bis dahin zu keiner Lösung, muss ein außerordentlicher Bundestag des DFB mit Unterstützung der Landesverbände des NOFV einberufen werden.

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Förster: „Wir können nicht gegen Verbände arbeiten. Uns wurde klar, dass wir das nur gemeinsam schaffen können und dass es Zeit braucht. Das Ergebnis ist uns wichtig.”

Foto: ostsport.bild.de

Das Ziel der östlichen Klubs in der Ligue 4, die bereits Unterstützung aus dem Norden und Bayern erhalten haben, ist klar: Künftig sollen alle fünf Regionalligameister direkt weiterkommen, die 3. Liga auf 22 Mannschaften ausgebaut werden. Doch der Plan geht noch weiter: Um die Mannschaften der dritten Liga zu überzeugen, muss ihre Liga modernisiert werden. Die ersten sechs würden künftig direkt in den DFB-Pokal gehen, bisher waren es die ersten vier. Außerdem wollen sie rund fünf Millionen von der Deutschen Fußball Liga für die Mannschaften der dritten Liga – als Ansporn soll die Liga das werden, was sie bei ihrer Einführung 2008 war: eine Liga der Talente. Bundesligisten sollten daran interessiert sein, ihren besten Nachwuchsspielern Spielpraxis auf hohem Niveau zu geben. Fünf direkte Promoter werden auch die Rückkehr der zweiten Subs in die Division 3 ermöglichen.

In den nächsten Wochen werden weitere Gespräche mit Vereinen aus dem Norden und Bayern geführt, um die Ergebnisse des heutigen Treffens zu besprechen.

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