Roland Virkus: Gladbach-Manager hofft auf Gespräch mit Max Eberl

Max Eberl, der ehemalige Manager von Borussia Mönchengladbach, wird im Dezember seinen neuen Job bei RB Leipzig antreten.  Dieses Foto zeigt ihn nachdenklich auf der Tribüne beim Spiel der Roten Bullen gegen Bayer Leverkusen am 22. Oktober.

Max Eberl, der ehemalige Manager von Borussia Mönchengladbach, wird im Dezember seinen neuen Job bei RB Leipzig antreten. Das Foto zeigt ihn am 22. Oktober im Spiel der „Roten Bullen“ gegen Bayer Leverkusen auf der Tribüne.

Mit Max Eberl (49) als Kopf des Spiels startet RB Leipzig einen neuen Angriff auf Rekordmeister FC Bayern. Nach längerer Pause musste der Geschäftsführer mit Nkunku und Laimer die schwierigsten Aufgaben lösen.

Und: Auch Roland Virkus (55), Ex-Manager von Eberl Borussia Mönchengladbach, will mit seinem alten Freund einiges klären.

Der frühere Gladbach-Manager Eberl wird im Dezember einen neuen Job antreten

Genug jetzt, die Leidenschaft für Fußball ist zurück. General Manager Max Eberl ist zurück auf der großen Bühne und muss den Angriff des ewigen Stürmers des FC Bayern München, RB Leipzig, stark unter Druck setzen. Zehn Monate nach einem tränenreichen Abschied von Borussia Mönchengladbach trat der damals müde und für das Technikgeschäft bekannte Techniker seine Arbeit beim Pokalsieger an.

Geschäftsführer Oliver Mintzlaff (47), der zur Red Bull GmbH wechselt, ist guter Dinge, dass der neue Sportvorstand den Leipziger Klub weiter entwickeln wird. „Wir geben ihm einen Verein, der auf einem soliden Fundament steht und in allen Belangen sehr gut ist. Jetzt liegt es an Max, das nächste Level zu erklimmen“, sagte Mintzlaff der „Bild“ und befahl Eberl, zwei Wochen mit der Arbeit zu beginnen vorhin.

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Der 49-jährige Eberl hat Leipzig während seiner Gladbacher Zeit immer wieder für den Aufbau des Red-Bull-Konzerns kritisiert, seine Äußerungen hat er kürzlich in einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ jedoch ruhen lassen. “Er hätte fast in Leipzig gearbeitet”. Er steht nach wie vor zu seinen Forderungen gegen Leipzig wegen des millionenschweren Sponsorings von Red Bull. „Und ja: Ich habe diese Angebote abgelehnt. Aber was sie in Leipzig gemacht haben, ist sehr gut.

Auf Eberl, der bereits eine Wohnung in Leipzig hat, warten weitere Aufgaben. Auch wenn es unter Trainer Marco Rose (46), ebenfalls Ex-Gladbacher, mit 13 Pflichtspielen ohne Niederlage spielerisch gut läuft, sind die Details der Spieler Christopher Nkunku (25) und Konrad Laimer (25) erklärungsbedürftig. so bald wie möglich. Der Franzose, der im vergangenen Sommer einen Vertrag bis 2026 mit den Worten „Ich habe ihn nicht verlängert, um ihn nächstes Jahr zu verlassen“ unterschrieb, soll laut mehreren Medienberichten zum FC Chelsea wechseln. Marketingvorstand Florian Scholz hatte den Deal Anfang November abgelehnt.

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Nkunkus Zukunft sollte ganz oben auf Eberls Agenda stehen. Da stimmte Laimer, der nach der ersten Saison vor RB zum FC Bayern wechselte, zu. Gewürze: Entgegen den Behauptungen von Mintzlaff steht der österreichische Nationalspieler, der am 20. Januar gegen den FC Bayern München zurückkehren könnte, im kommenden Sommer ablösefrei.

„Nichts ist gewählt und nichts ausgeschlossen“, sagte Laimer am Montag (28.11.2022) im „Kicker“-Interview. Diese Chance sollte Eberl nutzen. Er sei „ein Kommunikator, der Menschen hinter sich bringen kann“, wie Coach Rose im Interview mit „Sky“ TV erklärte.

Da der scheidende Mintzlaff betonte, dass es in Leipzig “keine One-Man-Show” sei, musste Eberl sein Team auch nach der Trennung von Teamorganisator Christopher Vivell (35) verstärken. Tor: Rouven Schröder (47.). Er kann Sportmanager werden. Rose sah noch immer eine große „Marke“ hinter sich, sprach aber respektvoll über den 47-jährigen Schröder: „Ein guter Kerl. Ein echter Profi, das kann ich bestätigen.“

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Schröder fragte den FC Schalke 04 nach seinen Gründen für den Rücktritt von seinem bis 2024 gültigen Vertrag, der nun ausgesetzt wurde. Ähnlich wie bei Eberls Modell können Wechselkurse für Veränderungen wichtig sein.

Das Wiedersehen mit seiner alten Liebe Gladbach ist für den 11. März 2023 angesetzt – als Testspiel für das Champions-League-Rückspiel drei Tage später in Manchester City. In Gladbach wurde Rose auch während der Spielkrise im März 2021 von Eberl unterstützt. Bei vielen Gladbach-Fans, die den Wechsel des Trainers zum BVB hassten, stieß man jedoch auf wenig Verständnis. Auch Eberl spürte danach den Zorn der Fans.

Borussia-Manager Roland Virkus (55) vermied zunächst bewusst den Kontakt zu seinem Vorgänger Eberl bezüglich dessen Meinung, verspürt aber dennoch Gesprächsbedarf. „Natürlich möchte ich später noch ein paar Themen mit Max besprechen. Das ist wichtig für mich“, sagte Virkus im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.

(dpa/m)

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