Schwere Verluste für Russland – Selenskyj vermutet perfiden Plan

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Aus: Helena Gries, Karolin Schäfer und Nail Akkoyun

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Russland muss Fehlschläge im Ukrainekrieg hinnehmen. Ukrainisches Verteidigungsministerium feiert Erfolge mit einem Video auf Twitter: Nachrichtenbereich.

  • Eine neue Welle der Mobilisierung: Wladimir Putin rekrutiert Ex-Häftlinge
  • Kämpfe in der Ukraine: In Luhansk sollen Hunderte russische Soldaten getötet worden sein
  • Neuigkeiten aus dem Ukrainekrieg: Alle Neuigkeiten zum Konflikt in der Ukraine in unserem News-Bereich. Einige der Informationen stammen von Kriegsparteien im Ukrainekrieg und können nicht direkt und unabhängig überprüft werden.
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+++ 10.30 Uhr: Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj erleidet Russland derzeit schwere Verluste bei den Kämpfen im Donbass, insbesondere in der Region Donezk. Dies sei jedoch nicht zu unterschätzen, da dies zu neuen militärischen Überlegungen für Russland führen würde, sagte Selenskyj. Russland bereitet derzeit neue Angriffe auf die ukrainische Infrastruktur vor. Sie geht davon aus, dass Russland seine Streitkräfte für mögliche wiederholte Massenangriffe auf die Infrastruktur konsolidiert. Selenskys Aussagen können nicht unabhängig überprüft werden.

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Wolodymyr Selenskyj
Volodymyr Selenskyj hält eine Rede in Kiew. © Pressestelle des Präsidenten der Ukraine / Imago Imahes

+++ 20:30 Uhr: Angeblich gingen 60 Prozent der russischen Verluste im Ukraine-Krieg auf Friendly Fire zurück. Die verschiedenen Einheiten seien angeblich schlecht organisiert.

+++ 15:00 In einem kürzlich veröffentlichten Video, das am Samstag (5. November) vom offiziellen Konto des ukrainischen Verteidigungsministeriums veröffentlicht wurde Twitter veröffentlicht, zeigt einen präzisen Angriff ukrainischer Streitkräfte auf einen Konvoi aus drei russischen Panzern, gefolgt von fliehenden russischen Soldaten. Das Video zeigt drei russische Panzer aus der Vogelperspektive. Einer der Panzer explodierte, nachdem er von ukrainischen Streitkräften beschossen worden war. Später im Video sind russische Soldaten zu sehen, die in einem nahe gelegenen Wald in Deckung gehen. Dann brannten auch die beiden anderen Panzer. Zu dem Video schrieb das ukrainische Verteidigungsministerium auf Twitter: „Strike“. Bis Sonntagmittag (6. November) wurde das Video fast 500.000 Mal aufgerufen.

Ein russischer Panzer, der während des Ukrainekrieges in der Ukraine zurückgelassen wurde.
Ukrainische Streitkräfte zerstörten drei russische Panzer, das ukrainische Verteidigungsministerium veröffentlichte ein Video auf Twitter. (Archivfoto) © Daniel Carde/dpa

Nachrichten über den Krieg in der Ukraine: Der Generalstab veröffentlichte Daten über russische Verluste

+++ 12:30 Uhr: Berichten zufolge hat die ukrainische Luftwaffe sieben russische Stellungen in der Region Luhansk getroffen. Es berichtet Kiew unabhängig Bezug nehmend auf den Gouverneur der Region, Serhiya Haidai. Die ukrainische Armee zerstörte russische Waffen und militärische Ausrüstung in sechs Gebieten sowie einen russischen Luftverteidigungsstandort. Außerdem wurden bei den Angriffen russische Soldaten getötet.

Unterdessen veröffentlichte der ukrainische Generalstab neue Daten zu russischen Verlusten. Demnach sollen im Ukrainekrieg im Vergleich zum Vortag mehr als 400 russische Soldaten gestorben sein.

  • Soldaten: 75.930 (+490 am Vortag)
  • Flugzeug: 277 (+0)
  • Hubschrauber: 260 (+0)
  • Panzer: 2765 (+7)
  • Gepanzerte Kampffahrzeuge: 5611 (+10)
  • Artilleriesysteme: 1781 (+5)
  • Luftverteidigungssysteme: 202 (+0)
  • Mehrläufige Raketenwerfersysteme: 391 (+0)
  • Autos und andere Fahrzeuge: 4184 (+0)
  • Schiffe: 16 (+0)
  • Unbemannte Kampfflugzeuge: 1465 (+15)
  • (ab Sonntag, 6. November 2022)
  • Daten über die Verluste Russlands im Ukrainekrieg stammen vom ukrainischen Verteidigungsministerium. Sie können nicht unabhängig überprüft werden. Der Kreml selbst gibt sehr wenig Auskunft über seine eigenen Verluste.

+++ 9.15 Uhr: Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs haben Soldaten in der Ukraine in den letzten 24 Stunden 14 russische Angriffe in den Regionen Charkiw, Luhansk, Donezk und Saporischschja abgewehrt. Das ukrainische Einsatzkommando „Süd“ berichtete auch, dass die ukrainische Armee 57 russische Soldaten getötet und zwei Panzer, zwei großkalibrige Haubitzen und drei gepanzerte Fahrzeuge zerstört habe.

Ukrainische Kriegsnachrichten: Schwere russische Verluste in Luhansk

Update vom Sonntag, 6. Nov. um 7:35 Uhr: Unabhängiges russisches Medienunternehmen Verstärkung Berichten zufolge wurden Hunderte russischer Soldaten in der Nähe der Stadt Makiivka in der Region Luhansk getötet. Angehörige von Mobilisierten aus der Region Woronesch berichteten auch von Frontvertreibungen, schweren Verlusten und der Flucht von Kommandanten bei den Kämpfen bei Svatov – ebenfalls in der Region Luhansk.

Medienberichten zufolge haben in Makijwka nur 41 der 570 überlebt. Die genaue Zahl der Opfer wurde noch nicht bestätigt. Die Situation wird derzeit weiter untersucht.

Verluste im Ukrainekrieg: Kiew sammelt Panzer für eine neue Offensive

+++ 22:15 Uhr: Die Kämpfe in der Ukraine gehen unverändert weiter. Vor allem rund um die Stadt Cherson im Süden des Landes lieferten sich am Samstag (5. November) ukrainische und russische Truppen schwere Gefechte. Moskau sagte, es gebe schweren Artilleriebeschuss entlang der Front. Außerdem wurden größere Truppenbewegungen und Bewegungen ukrainischer Panzer registriert. “Angeblich bereiten ukrainische Truppen einen neuen Angriff vor”, mutmaßt Kirill Stremusow, der von Russland ernannte stellvertretende Leiter der Verwaltung des besetzten Gebiets.

Auch das ukrainische Militär meldete schwere Gefechte in der Region. Ziel ist nach eigenen Angaben die vollständige Befreiung der Region. Erste Erfolge sind bereits zu vermelden. Es wird angenommen, dass Cherson die einzige regionale Hauptstadt ist, über die Kiew kurz nach der russischen Invasion die Kontrolle verlor. Im September wurde die Region russischem Territorium angegliedert.

Ukrainische Kriegsnachrichten: Russland hat Verluste

Update vom Samstag, 5. November um 20:25 Uhr: Russland muss im Ukrainekrieg erneut Verluste hinnehmen. Besonders die Region Cherson ist sehr wettbewerbsfähig. Ukrainische Truppen versuchen, das Gebiet zurückzuerobern. In den letzten 24 Stunden seien neun von Russland besetzte Siedlungen, militärische Ausrüstung und Munitionslager angegriffen worden, teilte der ukrainische Generalstab auf Facebook mit. In der Zwischenzeit versuche Russland, die eroberten Gebiete zu halten und die ukrainische Offensive einzudämmen, insbesondere in Richtung Bakhmut, Avdiivka und Nowopavlovka, sagte der Generalstab.

Berichten zufolge ist es dem russischen Militär jedoch bisher nicht gelungen, die US-HIMARS-Raketenwerfer zu zerstören politisch unter Berufung auf einen Pentagon-Beamten. Die Vereinigten Staaten haben bereits 20 solcher Hochpräzisionsraketen an die Ukraine geliefert, weitere sollen folgen. Die ukrainische Armee setzt sie vor allem für Angriffe auf russische Munitionsdepots und Versorgungswege ein Kiew unabhängig.

Verluste in Russland im Krieg in der Ukraine: Putin reagiert und mobilisiert Gefangene

Erstmeldung von Samstag 5. November: Kiew – Mangelnde Ausrüstung, keine Eroberung des Landes und ein schlechtes Image der russischen Soldaten – für Kremlchef Wladimir Putin läuft vieles im Ukrainekrieg nicht wie geplant. Russlands Verluste häufen sich. Auch Teilmobilmachungen brachten nicht den gewünschten Erfolg. Tausende flohen vor den Aktionen an der Front.

Jetzt hat sich Putin etwas Neues einfallen lassen – in der Hoffnung, das Blatt doch noch zu wenden. Am Freitag (4. November) unterzeichnete der Präsident ein Dekret, das die Rekrutierung von Schwerverbrechern im Ukrainekrieg ermöglichen soll.

Verluste im Ukrainekrieg: Putin mobilisiert Gefangene

Menschen, die bereits inhaftiert sind oder deren rechtskräftiges Urteil noch aussteht, sollen künftig an die Front in die Ukraine geschickt werden, berichtete das US-Fernsehen. CNN. Daher können russische Staatsbürger, die wegen Mordes, Raubes, Drogenhandels oder anderer schwerer Verbrechen verurteilt wurden, zum Militärdienst einberufen werden.

Dies ermögliche die Mobilisierung Tausender Männer, denen bisher der Wehrdienst verweigert worden sei, schrieb er CNN. Ausgeschlossen sind jedoch Straftäter, die wegen Pädophilie, Entführung, Terrorismus, Spionage oder Hochverrat verurteilt wurden. Den entsprechenden Gesetzentwurf hat die Duma bereits Ende Oktober formuliert. Putins Zustimmung wurde noch erwartet. (kas/nak/hg mit dpa/AFP)



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