Selenskyj zweifelt – „Ich denke, dass es eine russische Rakete war“

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Aus: Lukas Zigo, Karolin Schäfer, Tim Vincent Dicke, Vincent Büssow, Stefan Krieger, Lucas Maier

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Eine Rakete tötet zwei Menschen an der Grenze zwischen Polen und der Ukraine. Selenskyj bezweifelt die Darstellung des Westens. Nachrichten über den Krieg in der Ukraine.

  • Sozialen Medien: Die Sprecherin des russischen Außenministeriums macht sich über den Raketenangriff in Polen lustig.
  • Jens Stoltenberg: “Russland trägt die Letztverantwortung” für den Raketenangriff auf Polen
  • Anmerkung der Redaktion: Lesen Sie die aktuellen Entwicklungen im Ukraine-Konflikt in unserem News-Bereich. Die hier diskutierten Informationen über den Ukrainekrieg stammen zum Teil von den Kriegsparteien in Russland und der Ukraine. Daher können sie teilweise nicht unabhängig verifiziert werden.
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+++22.39: Ungarn kritisierte die Äußerungen von Wolodymyr Selenskyj nach dem tödlichen Raketenangriff in Polen als unverantwortlich. „In einer solchen Situation sprechen die führenden Politiker der Welt verantwortungsvoll“, sagte Gergely Gulyas, Stabschef des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban. „Der Präsident der Ukraine hat sich geirrt, als er sofort die Russen beschuldigte. Das ist ein schlechtes Beispiel.”

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+++ 19:40 Uhr: In einem Interview hinterfragte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Darstellung der Nato und der westlichen Länder. Dem Bericht zufolge soll Polen von einer ukrainischen Rakete getroffen worden sein.

„Können Sie die Fakten oder irgendwelche Beweise von Ihrem Partner bekommen?“, fragt der 44-Jährige am Mittwoch (16. November). Außerdem forderte er einen Untersuchungsausschuss und Einsicht in alle vorhandenen Daten.

Russland scherzt über den Raketenangriff auf Polen

+++ 18.05: Nach einem tödlichen Raketenangriff im Grenzgebiet Polens zur Ukraine hat Litauen einen Teil seiner Streitkräfte in erhöhte operative Alarmbereitschaft versetzt. Dies teilte die Sprecherin des Armeechefs Valdemaras Rupsys der Agentur am Mittwoch (16. November) mit BNS S. Dementsprechend wurde die Reaktionszeit der PZO-Einheiten reduziert, um auf potenzielle Bedrohungen zu reagieren. Zudem will die litauische Regierung ihre Verteidigungsausgaben im kommenden Jahr auf drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts erhöhen.

+++ 16:47 Uhr: Das ukrainische Parlament verlängerte den Ausnahmezustand und die Mobilisierung der Armee um weitere 90 Tage. Diese beiden Maßnahmen gelten laut lokalen Medien zunächst bis zum 19. Februar 2023. Fast 300 Gesetzgeber stimmten für die vierte Verlängerung seit dem russischen Angriff vom 24. Februar. 226 Stimmen wären nötig.

Der Ausnahmezustand verleiht dem Militär erweiterte Befugnisse und schränkt bürgerliche Freiheiten wie das Recht auf Protest ein. Viele Experten sehen in der Dauer des Kriegszustands einen Hinweis darauf, wie lange sich Kiew derzeit auf Kampfhandlungen vorbereitet.

Kriegsnachrichten aus der Ukraine: Russland scherzt über Raketenangriff auf Polen

+++ 16:01: Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Zakharova, verspottete die tödliche Rakete in Polen. Die Ukraine wollte schon immer der NATO beitreten, und jetzt ist sie mit Gewalt beigetreten – mit dem S-300 griff die Sprecherin von Außenminister Sergej Lawrow am Mittwoch (16. November) auf ihrem Telegram-Kanal einen Witz auf, der zuvor in den sozialen Netzwerken kursiert hatte. Dann forderte sie von Polen eine Entschuldigung.

„Der polnische Präsident nannte den Absturz der Rakete einen „Unfall“. Zuvor verbreiteten polnische Politiker jedoch „Hysterie“, gönnten sich „russophobische Ausbrüche“ und riefen gegen Mitternacht den russischen Botschafter an. Warschau solle sich dafür entschuldigen“, schrieb Zakharova .

Kriegsnachrichten aus der Ukraine: “Russland trägt die letzte Verantwortung” für den Raketenangriff in Polen

+++ 14:51: Jens Stoltenberg sagte, dass der Raketenangriff in Polen höchstwahrscheinlich von einer ukrainischen Flugabwehrrakete verursacht wurde. Der NATO-Chef machte jedoch klar, wer für den Vorfall verantwortlich war. “Ich möchte jedoch klarstellen, dass die Ukraine nicht daran schuld ist”, sagte der Norweger und fügte hinzu: “Russland trägt die letzte Verantwortung, da es seinen illegalen Krieg gegen die Ukraine fortsetzt.”

Unterdessen gab die polnische Regierung bekannt, dass die Rakete von einer Rakete des Luftverteidigungssystems S-300 getroffen wurde. Trümmer einer solchen Anlage seien am Ort der Explosion im polnischen Dorf Przewodow gefunden worden, schrieb der polnische Justizminister Zbigniew Ziobro auf Twitter. Dies wird sowohl von der russischen als auch der ukrainischen Armee verwendet. „Ein Team aus polnischen Staatsanwälten und technischen Experten arbeitet vor Ort. Auch amerikanische Experten waren dabei.” Die Seite wurde mit 3D-Technologie gescannt.

Raketeneinschlag in Polen, vorsätzlicher Angriff? Nato-Chef Stoltenberg spricht

+++ 13:16: NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg kommentierte den Einschlag einer oder mehrerer Raketen auf polnischem Territorium. Es handele sich seiner Meinung nach nicht um einen gezielten Angriff auf das Territorium der Westlichen Verteidigungsallianz, sagte Stoltenberg auf einer Pressekonferenz in Brüssel. Es sei nicht davon auszugehen, dass Russland Offensivaktionen gegen den Westen plane, erklärte er.

Der 63-Jährige fügte hinzu, die Nato gehe derzeit davon aus, dass Teile der Rakete vom ukrainischen Luftverteidigungssystem genutzt worden seien. Die Ermittlungen sind jedoch noch nicht abgeschlossen. Zwischen der Nato und Russland gebe es ständige Kontakte – Stoltenberg wollte sich nicht dazu äußern, ob sich beide Seiten auf den Vorfall in Polen geeinigt hätten.

Kriegsnachrichten aus der Ukraine: Russland äußert sich zu Raketenangriffen

+++ 11.41 Uhr: Das russische Verteidigungsministerium begründete die massiven Raketenangriffe. Die Energieversorgung der Ukraine wurde wegen ihrer angeblichen militärischen Bedeutung angegriffen. Ziel des Angriffs seien “das militärische Kommandosystem der Ukraine und zugehörige Energiesysteme”, sagte Sprecher Igor Konaschenkow in Moskau. Russland hat einen Tag zuvor Raketen von Flugzeugen und Schiffen abgeschossen. Das Ziel des Angriffs sei erreicht worden, sagte er. Nach ukrainischen Angaben haben russische Streitkräfte mehr als 90 Raketen und Kampfdrohnen abgefeuert.

Kriegsnachrichten aus der Ukraine: USA und Russland einigen sich auf Grund des Raketenangriffs auf Polen

+++ 11.20 Uhr: Die USA und Russland scheinen sich unabhängig voneinander darüber einig zu sein, dass die Rakete, die am Dienstag ein polnisches Dorf traf und zwei Menschen tötete, Teil der ukrainischen Luftverteidigung war, die versuchte, einen russischen Raketenangriff auf die Ukraine abzuwehren.

Das russische Verteidigungsministerium sagte, die Rakete sei am Dienstag nicht näher als 35 km (22 Meilen) an der ukrainisch-polnischen Grenze eingeschlagen. In der von Tass veröffentlichten Pressemitteilung des Ministeriums heißt es:

Äußerungen verschiedener ukrainischer Quellen und ausländischer Beamter über angebliche “russische Raketen”, die auf das Dorf Przewodów abgefeuert wurden, sind eine bewusste Provokation, die darauf abzielt, die Situation zu eskalieren.

Das russische Ministerium behauptet, das Wrack anhand von Fotos als ukrainischen S-300 identifiziert zu haben. US-Präsident Joe Biden ging zuvor davon aus, dass die Rakete nicht von den Russen abgefeuert wurde.

Nachrichten aus dem Krieg in der Ukraine: 10 Millionen Menschen nach Raketenangriff ohne Strom

+++ 10:00 Uhr: Nach dem massiven russischen Raketenangriff auf das ukrainische Energiesystem sind nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj rund zehn Millionen Menschen ohne Strom. Dies betreffe vor allem die Regionen Charkiw, Schytomyr, Kiew und Lemberg, sagte Zelenskxj am Dienstag (15. November) in seiner abendlichen Videoansprache. In Lemberg und anderen Städten wurde die Fernwärme abgeschaltet. “Im ganzen Land gibt es Kommunikations- und Internetprobleme.”

Infolge des Angriffs auf das Stromnetz seien Reaktorblöcke in zwei ukrainischen Kernkraftwerken automatisch abgeschaltet worden, sagte Selenskyj, ohne weitere Einzelheiten zu nennen.

Nachrichten aus dem Krieg in der Ukraine: Der polnische Präsident wartet nach dem Raketenangriff auf eindeutige Beweise

+++ 8.50 Uhr: Der polnische Präsident Duda wies darauf hin, dass es immer noch keine eindeutigen Beweise dafür gibt, wer die Rakete abgefeuert hat, die zwei Menschen in Polen getötet hat. Ein Teil der polnischen Streitkräfte wurde in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Unterdessen forderte der türkische Präsident Erdogan beim G20-Gipfel eine Untersuchung des Raketenangriffs. Das teilte die türkische Kommunikationsbehörde mit. Erstens müssen die Erklärungen Russlands, dass es dafür nicht verantwortlich ist, respektiert werden.

Ukraine-Krieg: Rakete wohl nicht aus Russland abgefeuert

+++ 3.45 Stunden: Nach Angaben der Vereinigten Staaten wurde die Rakete, die ein Dorf im Südosten Polens traf, wahrscheinlich nicht aus Russland abgefeuert. “Ich werde dafür sorgen, dass wir genau herausfinden, was passiert ist”, sagte US-Präsident Joe Biden nach einem Krisentreffen am Rande des G20-Gipfels auf Bali. Nach derzeit vorliegenden Informationen ist es “unwahrscheinlich”, dass die Rakete von russischem Boden aus abgefeuert wurde.

Krieg in der Ukraine: Raketen sollen Polen getroffen haben – Dringlichkeitssitzung einberufen

Polnischer Sender RadioZET berichteten früher, dass zwei Raketen einen Getreidetrockner getroffen haben. Polizei, Staatsanwaltschaft und Armee sind vor Ort. Regierungssprecher Piotr Müller abends gezwitschertdass der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki eine Dringlichkeitssitzung des Ministerrats für nationale Sicherheit und Verteidigung einberufen hat. Polen ist Mitglied des NATO-Bündnisses.

Kriegsnachrichten aus der Ukraine: Russland beschuldigt Großbritannien des Feldzugs

Henichesk sei gut positioniert, um potenziellen Bedrohungen aus Cherson oder Melitopol im Nordosten entgegenzuwirken und Nachschub von der besetzten Schwarzmeerhalbinsel Krim zu erhalten, so die britischen Experten weiter. Am wichtigsten ist, dass die Stadt außerhalb der Reichweite der ukrainischen Artillerie liegt, die den russischen Kommandozentralen schweren Schaden zugefügt hat.

Das britische Verteidigungsministerium hat unter Berufung auf Geheimdienste täglich Informationen über den Kriegsverlauf seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine Ende Februar veröffentlicht. Damit will die britische Regierung sowohl der Darstellung Russlands entgegenwirken als auch Verbündete bei der Stange halten. Moskau wirft London eine gezielte Desinformationskampagne vor. (mit Agenturen)



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