So geht es bei Infinigate und Nuvias weiter

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So geht es mit Infinigate und Nuvias weiter

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Die Übernahme des Netzwerk- und Sicherheitsgeschäfts von Nuvia durch Infinigate wurde Mitte des Monats abgeschlossen. Jetzt beginnt die Integration. Für den deutschen Markt bleiben die beiden Distributoren vorerst getrennte Unternehmen.

Andreas Bechtold (l.) übernimmt die Rolle des President Europe bei Infinigate.  Helge Scherff, Regional Vice President für Zentraleuropa bei Nuvias, wird auch das Geschäft in Osteuropa betreuen.
Andreas Bechtold (l.) übernimmt die Rolle des President Europe bei Infinigate. Helge Scherff, Regional Vice President für Zentraleuropa bei Nuvias, wird auch das Geschäft in Osteuropa betreuen.

(Foto: Infinigate / Nuvias)

Fit vor Speed. Dies schließt die Politik ein, die Infinigate verfolgt, indem es die von Nuvias erworbenen Unternehmen zusammenlegt. Dies gilt insbesondere für den deutschen Markt, wo der Zusammenschluss der weltweiten Distributoren schließlich zu einer Organisation mit rund 350 Mitarbeitern führen wird, sodass die Technologie- und Sicherheitsspezialisten in Deutschland bis Ende Herbst als eigenständige Unternehmen weitergeführt werden. Sie dürfen erst im vierten Quartal 2023 zu einer juristischen Person verschmolzen werden.

„In Deutschland, wo sich große Unternehmen konsolidieren, ist es sehr wichtig, dass unsere Prozesse nicht ins Stocken geraten“, erläutert Andreas Bechtold, Chief Revenue Officer der Infinigate Group, den Prozess. Deshalb organisieren wir so viele Partner, Mitarbeiter und Hersteller wie möglich. als die Jüngeren. Bechtold wird angesichts des Wachstums der Gruppe, die nun auch im Nahen Osten und in Afrika aktiv ist, ab dem kommenden Monat eine andere Rolle übernehmen und als Präsident das Infinigate-Geschäft in Europa verantworten.

Interne Abstimmung

Bis die beiden Distributoren im Land fusionieren, werden sie ihr Tagesgeschäft koordinieren und gemeinsam mit Partnern und Herstellern auftreten, wie es sinnvoll ist. Die Tatsache, dass ihre Portfolios nur mit den Anbietern Entrust, Kaspersky und Macmon verbunden sind, hilft bei der Verbindung. „Innerhalb von Infinigate und Nuvias wird im Herbst viel passieren. Äußerlich ändert sich für die Partner jedoch nichts“, erklärt Helge Scherff, Vice President Central Europe bei Nuvias. „Wir haben bereits einige Dinge auf dem Markt gesehen, die nicht gut laufen. Deshalb wollen wir mit gutem Beispiel vorangehen und zeigen, wie Integration funktionieren kann.“ Beide Unternehmen werden Anfang nächsten Jahres ihre Aktivitäten bündeln und gemeinsam auf Messen wie der It-sa auftreten.

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Auch Scherffs Aufgabengebiet ändert sich. Der Manager, der die Nuvia-Geschäfte in Deutschland, Ungarn und Polen betreute, wird künftig auch für andere osteuropäische Länder wie Bulgarien, Kroatien, Rumänien, Slowenien und Serbien verantwortlich sein. Im April dieses Jahres erwarb Nuvias die rumänische VAD Netsafe, die in diesen Märkten tätig ist. Infinigate war bisher in diesem Bereich nicht verfügbar.

Europas führender VAD

Beide Unternehmen gaben im Juli dieses Jahres gemeinsam bekannt, dass die Schweizer Infinigate-Gruppe eine Mehrheitsbeteiligung an der britischen Nuvias-Gruppe übernehmen wird. Das Projekt wurde Mitte dieses Monats offiziell abgeschlossen, nachdem es im Oktober von EU-Beamten genehmigt worden war. Durch die Partnerschaft entsteht einer der größten Netzwerk- und Sicherheitsdistributoren in Europa mit Präsenz in 21 Ländern des Kontinents. Einzige Ausnahme war die Komponente Unified Communications, die weiterhin unter der Marke Nuvias UC betrieben wird.

Im August übernahmen die Schweizer zudem Vuizon von der britischen Microsoft CSP und im Oktober VAD Starlink aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. In Sachen Corporate Identity wird Infinigate endlich alle Unternehmen unter seiner Marke vereinen. Dafür gibt es einen schrittweisen Ablauf. Das erste Update wird voraussichtlich Anfang des zweiten Quartals in den meisten europäischen Märkten stattfinden. In Deutschland, wo die Integration schwieriger ist, wird das Nuvias-Modell noch eine Weile verfügbar sein.

Strukturelle Vergleiche

Die Voraussetzungen für einen Erfolg auf dem deutschen Markt sehen Bechtold und Scherff als sehr gut an. „Grundsätzlich stimmt die Chemie zwischen den Teams“, erklärt Scherff. „Wir haben Pläne für die Zukunft und wollen das zukünftige Wachstum der Organisation nutzen, um neue Angebote für unsere Partner zu finden, die wir alleine nicht realisieren könnten.“ Bechtold sieht erhebliche Ähnlichkeiten in der Architektur der beiden VADs. und an ihren Plätzen in Handel und Arbeit. „Das gibt uns eine großartige Ausgangsbasis, um in Zukunft marktführend zu sein.“

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Zudem hätten laut dem Kandidaten für das Amt des europäischen Präsidenten alle Distributoren in der Vergangenheit bereits genügend Erfahrung mit Firmenzusammenschlüssen gesammelt. Im Herbst 2018 hat Infinigate den Managed-Spezialisten Acmeo aus Hannover übernommen und als Business Unit Infinigate MSP & Cloud in die Gruppe integriert. Nuvias wiederum ist aus dem Zusammenschluss der beiden britischen VADs Wick Hill und Zycko hervorgegangen, die seit Frühjahr 2017 in Deutschland als ein Unternehmen agieren.

Der Umsatz verdoppelte sich

Als globales Unternehmen beschäftigt Infinigate heute über 1.200 Mitarbeiter. Durch die Starlink-Partnerschaft hat das Unternehmen Niederlassungen in mehr als 30 Ländern in der EMEA-Region und ist in mehr als 50 Ländern geschäftlich tätig.Der Umsatz für das am 31. März 2023 endende Geschäftsjahr wird voraussichtlich rund 2,2 Milliarden Euro erreichen. Im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr betrug der Gesamtumsatz von Infinigate 813 Millionen Euro. Das ursprüngliche Ziel der Distributoren war es, bis 2024 1,5 Milliarden Dollar zu sammeln.

Investor hinter Infinigate ist der britische Konzern Bridgepoint, der 2021 die Mehrheit der Gruppe übernommen hat. Dank der Nuvias-Vereinbarung ist ein weiterer Anteilseigner hinzugekommen. Die britische Rigby Group, die Nuvias im Juli 2016 gegründet hat und bis heute Eigentümerin von Nuvias UC ist, hat sich im Rahmen der Transaktion an Infinigate beteiligt.

Klaus Schlichtherle, CEO von Infinigate, holt Starlink-Gründer Nidal Othman und sein Team ins Team.  Der IT-Unternehmer ist heute CEO von Infinigate MEA.  (Foto: Infinigate / Starlink)

Klaus Schlichtherle, CEO von Infinigate, kündigte den zweiten Angriff innerhalb von zwei Monaten an.  (Foto: Remy Steiner / Infinigate)

Klaus Schlichtherle, CEO von Infinigate (links), und Simon England, CEO von Nuvias, haben vereinbart, ihre Kräfte im Bereich der Sicherheitskommunikation zu bündeln.  (Foto: Infinigate / Nuvias)

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