Sport, Bewegung, Spielen – und das alles sogar inklusiv

Auf große Resonanz stieß die zweite Kinderbeteiligung bei der Neugestaltung des Freizeitparks Brassert. Jungen und Mädchen der Bonifatiusschule stellten David Brakeman (rechts) vom Amt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit der Stadt Marl und dem Landschaftsarchitekten Andreas Friese viele Fragen (Foto: Stadt Marl)
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Mergel Der Freizeitpark Brassert verspricht nach der Neugestaltung ganz neue Möglichkeiten

Zwei Streetball-Felder im südlichen Teil, eine Pumptrack-Strecke im hohen Norden, ein neu gestalteter Spielplatz, ein neuer Spielplatz für Fußball, Handball und Firmen sowie eine asphaltierte Rollschuhbahn – das könnten die neuen Highlights der sein neues Design. Brassert Vergnügungspark in der Zukunft. Die Kinder freuten sich über das zweite Publikum auf dem Gelände.

Im Landratsamt Brassert konnten die Kinder die Pläne sehen, die die Stadt Marl gemeinsam mit dem Landschaftsarchitekturbüro Friese aus Dorsten entwickelt hat. Und es ist viel passiert. Dutzende Jungen und Mädchen der Bonifatius-Schule, der Glückoff-Schule und der Goethe-Schule trafen sich zum Gedankenaustausch. „Bei den neuen Spielgeräten legen wir viel Wert auf eine inklusive Nutzung“, sagt Bauleiterin Andrea Baudek. So werden zum Beispiel Spielgeräte installiert, die auch rollstuhlgängig sind und bewusst niedrig gebaut wurden.

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Das eigentliche Highlight: der Pumptrack

Eine echte Neuheit war der Pumptrack – eine Strecke, auf der jeder seine motorischen Fähigkeiten testen kann. Denn die Strecke ist so ausgelegt, dass ein Bremsen und Beschleunigen auf dem Fahrrad nur aufgrund von Gewichtsveränderungen möglich ist. So muss niemand mehr in die Pedale treten. Der Pumptrack ist nicht nur für Biker konzipiert, sondern für alles, was fährt und fahren kann – vom Schaufelrad bis zum Scooter und Skateboard.

Multicourt für Ballspiele

Apropos Skateboards: Während der Skatepark intakt bleibt, sind die beiden Fußballfelder bald nicht mehr wiederzuerkennen. Asche und Kies müssen weg. Der neue Multicourt mit speziellem Belag wird hauptsächlich für Ballsportarten genutzt, während der zweite Rollbelag asphaltiert ist, beispielsweise für Rollhockey, Rollschuhlaufen oder Eisschnelllauf. Davon waren die Skateboarder beim Auswärtsevent überzeugt

Viele neue und coole Gaming-Ausrüstung

Aber auch der Spielplatz wird mit neuen, herausfordernden Elementen wie einer Kletterkombination mit großer Röhrenrutsche, einer Seilbahn und weiteren Geräten renoviert. Es gibt aber auch Spielmöglichkeiten, die Kindern mit Behinderungen ein inklusives Spiel ermöglichen. Dazu gehören ein Trampolin und eine rollstuhlgerechte Schaukel. Ein kleiner Kinderspielplatz hat Rampen. Es gibt auch Schaukeln und Karussells. „Die Auswahl der Spielgeräte erfolgte nach Auswertung der Ergebnisse der ersten Beteiligung von Kindern und Jugendlichen und damit der Vorschläge, die sich die Kinder wünschten“, erklärt David Brakeman vom Amt für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung der Stadt Marl. Besonders interessant fanden die Studierenden die 20 Meter lange Seilbahn und coole Multi-Fahrzeuge, auch wenn hier und da einige Sonderwünsche enthalten waren.

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Sitzsteine ​​und Abstellplätze für Fahrräder

Außerdem ist die Umstrukturierung der Straßen geplant. Zukünftig dürfen sich die Besucher außerdem über dezentrale Fahrradabstellplätze, neue Bänke, Tische, Mülleimer, Laternen und klimaresistente Bäume als Schattenspender freuen.
Sehr aufmerksame Besucher werden an vielen Stellen Sitzsteine ​​entdecken, die sogar als größerer Stuhlkreis zwischen Streetball und Spielplatz arrangiert sind. Es ist möglich, Natursteinblöcke als “grüne Klasse” zu verwenden.

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Träger ist das Land Nordrhein-Westfalen

„Das Budget ist begrenzt, aber wenn wir am Ende Geld haben, wollen wir das Gebiet aufräumen und noch mehr Natur in den Freizeitpark bringen“, fährt David Brakeman fort. „Angesichts der Förderung von 750.000 Euro für die Modernisierung von Spiel- und Sportanlagen freue ich mich, wenn wir zur Bereicherung des Areals mit Angeboten beitragen können, die in erster Linie die Interessen von Kindern und Jugendlichen betreffen“, zeigte sich mehrere Wochen begeistert. daher Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Digitalisierung des Landes NRW und damit Stifterin. Die Ausschreibung wird in Kürze veröffentlicht, so dass es möglich ist, dass die Arbeiten bereits im Sommer beginnen können.

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