Sport im Winter: 5 Fehler solltest du dabei dringend vermeiden

Von Frühling bis Herbst gibt es kaum etwas Schöneres, als sich aufs Rad zu schwingen, zur Arbeit zu rennen oder den Abend mit einem Sprung in den nahe gelegenen See ausklingen zu lassen. All das klingt in der dunkelkalten Jahreszeit nicht sehr verlockend. Trotzdem gibt es Sport im Winter genauso wichtig, um fit zu bleiben. Aber Sie sollten keine allgemeinen Fehler machen.

Sport im Winter: Hauptsache Atmen

Auch im Winter ist Joggen sinnvoll. Denn Ausdauersport beugt Bluthochdruck, Diabetes, Demenz und vielen Herzerkrankungen vor. Darüber hinaus stärkt regelmäßige körperliche Aktivität die Immunität. „Beim Laufen werden die Abwehrkörper angeregt, damit sie mehr Abwehrzellen bilden“, wird Kardiologe und Sportmediziner Herbert Lölgen von der AOK zitiert.

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Allerdings bringt der Sport im Winter auch Probleme mit sich. Tiefes Atmen kann zu Lungenreizungen führen. Kalte Luft trifft auf die dünnen Härchen der Nase, reizt sie und kann neben dem lästigen Hustenreiz sogar Atemwegsinfekte und Asthma hervorrufen.

Deshalb empfiehlt Sportmedizinerin Christine Joysten Spectrum, beim Laufen im Winter hauptsächlich durch die Nase zu atmen.

Respektieren Sie die Temperatur

Viele Sportler schwören auf kalte Temperaturen beim Wintertraining. Übertreiben Sie es jedoch nicht. Es stimmt also, dass die Kälte Ihnen helfen kann, mehr Kalorien zu verbrennen, aber der Effekt ist gering. Außerdem besteht ein erhebliches Verletzungsrisiko, wenn du dich vorher nicht richtig aufwärmst.

Forscher haben sogar herausgefunden, welche Temperaturen für Sie am besten geeignet sind, um Ausdauersport zu betreiben. In einer in der Fachzeitschrift Medicine & Science in Sports & Exercise veröffentlichten Studie ermittelte ein Team um den Wissenschaftler Constantinas Manzios das ideale Temperaturfenster.

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Demnach würden Dauerläufer ihre Bestzeiten zwischen einem und zehn Grad Celsius erreichen.

Das Innere ist auch schön

Wenn Sie in den wärmeren Monaten des Jahres hauptsächlich im Freien trainieren, kann es schwierig sein, im Winter zum Training ins Haus zu gehen. Trainieren sollte man aber unbedingt in vier Wänden – zum Beispiel mit Hanteln.

Dies wird durch eine Studie hervorgehoben, die 2020 im Journal of Strength and Conditioning Research veröffentlicht wurde. Es zeigt nicht nur die vielen positiven Effekte des Hanteltrainings. Forscher stellen außerdem fest, dass es auf diese Weise möglich ist, bestimmte Muskelgruppen und Körperteile gezielt und präzise zu trainieren.

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In jedem Fall sollte man darauf achten, dass das Training möglichst abwechslungsreich ist und den Körper nicht überfordert. Nur so kannst du effektiv und gesund abnehmen oder Muskeln aufbauen.

Quelle: AOK; Spektrum; “Auswirkungen von Wetterparametern auf die Ausdauerlaufleistung: Eine Analyse von 1.258 Rennen nach einzelnen Disziplinen” (2022, Medizin und Wissenschaft in Sport und Bewegung); “Auswirkungen von freiem Gewicht vs. Maschinentraining auf Muskelmasse, Kraft, freies Testosteron und freies Cortisol” (2020, The Journal of Strength and Conditioning Research)

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