Stoppt die Gewalt gegen unsere Kinder und Enkelkinder in Lützerath! ⋆ Nachrichten aus Leipzig

Parents for Future Germany und Grandparents for Future Germany fordern den Polizeipräsidenten Aachen, Dirk Weinsbach, und die führenden Politiker, NRW-Innenminister Riuhl, NRW-Ministerpräsident Wüst und NRW-Klimaschutzminister Neubar auf, die Gewalt gegen friedliche Aktivisten in Lutserath unverzüglich einzustellen. Und die Arbeit der Journalisten drinnen und die Arbeit der Sanitäter drinnen wird nicht mehr unterbrochen!

Seit Beginn des Exodus Lützeraths häufen sich die Meldungen über Polizeigewalt gegen friedliche Aktivisten, darunter viele Kinder und Enkel für die Zukunft von Eltern und Großeltern.

Fotos und Berichte reichen von Kopf- und Magenschlägen, Schmerzattacken, Pfefferspray und Schlagstöcken bis hin zu mehreren Kopfverletzungen, Stativen und Hochseilen und gefährlichen Rodungsarbeiten wie dem Fällen lebensgefährlicher Bäume in der Nähe von besetzten Gebäuden. , wodurch das Leben der Einsatzkräfte gefährdet wird. Diese Brutalität und unverhältnismäßige Gewalt ist nicht zu rechtfertigen und greift Aktivisten an, die widerstandslos auf dem Boden sitzen oder in Baumhäusern ausharren.

Die Polizei setzt jetzt ihr Leben für Aktivisten, die in einem Tunnel unter dem Gelände verbarrikadiert sind, auf große Gefahr, indem sie ständig mit schwerem Reinigungsgerät auf das Gelände fährt. Viele Fotos und Videos sind auf den Social-Media-Kanälen zu finden.

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Eine Mutter aus Berlin berichtet: „Ich habe tagelang mit großer Sorge um meine Tochter brutale Bilder der Polizei angeschaut. Ein berechtigtes Anliegen. Meine Tochter erstattete erneut Anzeige mit Fotos ihrer Bauchverletzungen durch den Rohrstock beim Brechen der stummen Menschenkette.

Immer wieder werden Demo-Sanitäter daran gehindert, Einsatzstellungen zu betreten und Verwundete zu behandeln. Dies erschwert eine realistische Einschätzung der Art und Anzahl der Verletzungen zusätzlich. Die Zahl der verletzten Aktivisten ist höher als die von der Polizei veröffentlichten Zahlen. (1)

Iza Hofmann, Demo-Ärztin in Lützerath, erklärt: „Die Sitzblockaden und Menschenketten verlaufen sehr friedlich. Die Polizei griff zu Schlagstöcken, um die Demonstranten zurückzudrängen. (…) Allerdings mussten wir als Sanitäter heute aufpassen, dass wir uns nicht mit Kopfverletzungen anhäufen. Nicht wenige, sondern eine ganze Menge. Das sind keine Einzelfälle: Die Polizei NRW Aachen schlägt dir auf den Kopf!

Dass das aus medizinischer Sicht eine absolute Katastrophe ist, muss ich hoffentlich nicht weiter erklären. Das ist es: Es ist gefährlich. Von einem ruhigen Ausstieg ist hier sicher keine Rede. Die Polizei verletzt absichtlich und unnötig Menschen. (2)

Presse- und Parlamentsbesuchern wird teilweise der Zutritt zu den Einsatzorten in Lutzerath verwehrt. Zudem bedarf die Berichterstattung über die Evakuierung der Genehmigung von RWE, was laut Deutscher Journalistenverband (dju) im Sinne des öffentlichen Interesses rechtlich bedenklich ist.

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Jörg Reichel, Geschäftsführer der dju, erklärt in der taz: „Schon vor der Räumung wurde die journalistische Arbeit behindert. Es gab zwei tätliche Angriffe, einmal von der RWE-Security und einmal von der Polizei. Seit der Räumung bis Mittwochnachmittag gab es sie Immer mehr Hindernisse für die journalistische Arbeit: Polizeiaktionen gegen Journalisten und ein Fall, in dem die Polizei die Entfernung der Bilder fordert. Auch im öffentlichen Bereich von Lützerath lassen Security und Polizei Journalisten nicht zu. (3)

Eine weitere Nachricht sorgte am Donnerstag für Aufsehen: RWE gehöre das Land bei Lützerath für den Steinkohlenbergbau offenbar nicht, sagt die Grünen-Politikerin Antje Grothus. Sie fordert: „Stoppt die Evakuierung“. Auch wenn Lützerath abgebaut und abgerissen wird, wird RWE laut Grothus den Hauptbetriebsplan für den Braunkohletagebau nicht ohne Weiteres umsetzen können. (4)

Laut aktuellen Politbarometer-Umfragen des ZDF sind derzeit 59 % der Deutschen gegen den Ausbau von Abbaugebieten zur Braunkohlenutzung und damit für die Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze. (5) Die ganze Welt schaut derzeit auf #Lützerath und erlebt, was die Klimapolitik der Bundesregierung bedeutet:

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Die 1,5-Grad-Grenze bewusst überschreiten, den Zusammenbruch von Ökosystemen in Kauf nehmen, alarmierende wissenschaftliche Studien bewusst ignorieren, friedliche Aktivisten unter Polizeigewalt leiden, Klimaschutz und Pressefreiheit mit Füßen getreten und selbst die Eigentümerstruktur von RWE nicht geklärt werden.
So geht fossile Lobbyarbeit!

Wir rufen den Generalinspekteur der Polizei und die politischen Führer auf.

Ermöglichen Sie Parlamentsbesuchern, Presse und Sanitätern ungehinderten Zugang zu besetzten Gebäuden!

Die Gewalt zu stoppen!
Stoppen Sie die Entladung!

#Lützerath bleibt!
#Systemwandel statt Klimawandel!

(1) https://www.derstandard.de/story/2000142573983/polizei-will-luetzerath-raeumung-am-samstagmorgen-continue

(2) https://threadreaderapp.com/thread/1612930730908164096.html

(3) https://taz.de/Pressegewerkschafter-ueber-Luetzerath/!5905115/

(4) https://www.ruhr24.de/nrw/luetzerath-wende-rwe-raeumung-antje-grothus-aktivisten-polizei-aktuell-garzweiler-tagebau-zr-92024577.html

(5) https://www.zdf.de/nachrichten/politik/politbarometer-kohle felling-luetzerath-panzerliefer-ukraine-102.html

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