THW Kiel gewinnt das Handball-Topspiel beim SC Magdeburg | NDR.de – Sport

Stand: 19.11.2022 19:42

Der THW Kiel hat das Hauptspiel in der Handball-Bundesliga gewonnen. Die „Zebras“ gewannen am Samstag gegen den Meister SC „Magdeburg“ mit 34:33 (19:16). Zumindest bis Sonntag sind die Killers von der Tabellenspitze herzlich willkommen.

Johannes Freitag

Die Schlussphase des Spiels, in der Kiel zwischenzeitlich mit acht Toren in Führung ging, war noch einmal extrem spannend, 39 Sekunden vor Schluss stand es nur noch 33:32 zugunsten des THW, der auch nach der Roten Karte von Patrik Vinczek im Rückstand war. Nikola Bilyk setzte sich durch – 34:33, aber “Magdeburg” war nach einem Einwurf knapp am Tor. Doch für Magdeburg reichte es in einer spannenden Schlussphase nicht.

„Magdeburg hat uns viele Probleme bereitet, aber wir haben gewonnen. Ich bin wahnsinnig stolz auf die Jungs“, sagte THW-Trainer Philip Jiho, der schlichtweg „fassungslos“ darüber war, wie seine Profis das hohe Arbeitspensum bewältigten. Weiter geht es für den THW mit zwei Heimspielen, die auf dem Papier unterschiedlicher kaum sein könnten. Champions-League-Sieger FC Barcelona kommt am Donnerstag (18.45 Uhr) nach Förde, drei Tage später (14.00 Uhr) empfängt Kiel den neuen Bundesligisten VFL Gummersbach.

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Kiel ist in der ersten Hälfte nahezu fehlerfrei

Das Spiel bot den 6.600 Zuschauern vor ausverkaufter Halle das spannende Spiel, auf das sie von Beginn an gewartet hatten. Die „Zebras“ machten nicht nur einen schnellen 0:2-Rückstand nach vier Minuten wett, sondern gingen dank Niklas Ekbergs 50. Saisontor und Harald Reinkinds Treffer auch mit zwei Toren in Führung (5:3/9.).

Obwohl die Gastgeber zwischenzeitlich wieder remisieren konnten (9:9/17), zeigte der THW in der ersten Spielhälfte ein starkes Spiel in Abwehr und Angriff – vor allem im Rückraum: ein Doppelpack von Erik Johansson und ein Tor von Bilyk sorgte für die erste Führung mit drei Toren (20./12:9). Dass es nicht einmal auf vier Tore kam, ist dafür verantwortlich, dass „Magdeburg“-Keeper Nikola Portner den Schuss von Patrik Wincek kurz vor der Pause parierte (30./16:19).

Johansson trifft vorne, Landin schließt hinten auf

Doch wenige Sekunden nach Wiederanpfiff erzielte Johansson den 20. Treffer für die Kieler, die den Vorsprung in der 35. Minute sogar auf fünf Tore erhöhten (23:18). Magdeburg konnte gegen die THW-Defensive nicht durchbrechen – wenn, dann stand Niklas Landin im Tor, der den einen oder anderen SCM-Freistoß parierte.

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„Kiel“ spielte gnadenlos effizient: Johanssons drei Tore in Folge führten zum 26:18 (40.). War es eine Vorentscheidung? Noch nicht, denn auch die Heimmannschaft ging auf einen 3:0-Lauf und zog etwas davon. THW-Trainer Jicha gelobte seiner Mannschaft, in der Pause die Schlussphase zu erreichen („Bleib mutig“). Nun hatte auch Hendrik Pekeler einige Minuten Zeit und versuchte mitzuhelfen, die Führung zu halten. Was nicht ganz geklappt hat – aber am Ende hat es für den THW gereicht.

Zusätzliche Information

Die Trophäe steht in strahlendem Licht auf dunklem Grund.  © photocase Foto: Mcdeekey, MichaelJBerlin

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Dieses Thema im Programm:

NDR 2 Sport | 19.11.2022 | 23:03

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