Verband: Deutschland droht im Winter kein Gas-Notstand | Wirtschaft Überblick

Den kommenden Winter kann Deutschland laut Gasnetzbetreibern ohne Gaskrise überstehen. „Sollte es zu keiner nennenswerten Erwärmung kommen, wird Deutschland den Winter 2022/23 durchmachen“, teilte der Verband der Initiative Energiespeicher (Ines) am Freitag mit. Obwohl die Gasknappheit nicht vollständig beseitigt werden kann, ist sie aufgrund der aktuellen Klimalage höchst unwahrscheinlich.

In der Allianz sind 14 Unternehmen vertreten, die zusammen mehr als 90 Prozent der deutschen Gasspeicherkapazität repräsentieren. Zu diesem Zeitpunkt ist der Speicher fast zu 100 Prozent voll. Die Einsparungen entsprechen in etwa dem Gasverbrauch im Januar und Februar 2022. Zu beachten ist, dass der Speicherbereich auch bei hoher Nachfrage nur einen kleinen Teil des am Markt verfügbaren Gases produziert. Ein großer Teil ist durch Pipelines gesichert, die derzeit aus Norwegen, den Niederlanden und Belgien kommen.

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Die Einschätzung basiert auf den am Freitag von der Organisation veröffentlichten jährlichen Ereignissen, die unter anderem davon ausgehen, dass die Temperatur von 2016 als “normal” bezeichnet wird. In zwei weiteren Fällen wurden auch potenzielle Gasversorgungsstandorte mit hohen Temperaturen und kalten Temperaturen während des Jahres in Betracht gezogen. In einem sehr kalten Jahr wie 2010 kann der Speicherstand bis Ende Januar fast Null sein. Im Februar wird der Stausee leer sein. Dies zeigt einen Rückgang des Gases im Februar und März.

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Big Fill und vor dem Winter 2023/2024

Alle Ereignisse zeigen aber laut Ines, dass die Speicher deutlich vor dem Winter 2023/2024 wieder aufgefüllt werden können, „auch wenn es in diesem Winter eine starke Entladung gegeben hat“. Die Nachschubmöglichkeit wird jedoch maßgeblich von der Verfügbarkeit von Erdgas (LNG) im EU-Binnenmarkt bestimmt. Die Organisation beabsichtigt, ihre Proben in Zukunft monatlich zu veröffentlichen. Die nächste Präsentation ist für den 9. Dezember geplant.

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Deutschlands Erdgasreserven sind noch zu fast 100 Prozent gefüllt. Am Freitag teilte die europäische Gasspeicheragentur GIE mit, dass sie zu 99,98 Prozent gefüllt sei. Der Preis spiegelt die Situation am Donnerstagmorgen wider. Deutschlands größte Lagerhalle im niedersächsischen Rehden war am Donnerstagmorgen zu 94,7 Prozent gefüllt, Tendenz steigend. Die Bundesnetzagentur hat in ihrem Tagesbericht vom Freitag die Bedeutung der weiteren Nutzung von Erdgas für die Wirtschaft betont.

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