Vor dem Blackout? Baden-Württemberger sollen ab 14 Uhr Stromverbrauch senken

Kommerziell Zum ersten Mal im roten Bereich

Baden-Württemberg will den Stromverbrauch senken

Philip Vetter - Die Welt

Einschränkung: Das Netz zur Stromübertragung von Nord nach Süd ist noch nicht ausreichend ausgebaut Einschränkung: Das Netz zur Stromübertragung von Nord nach Süd ist noch nicht ausreichend ausgebaut

Einschränkung: Das Netz zur Stromübertragung von Nord nach Süd ist noch nicht ausreichend ausgebaut

Quelle: Getty Images

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Netzbetreiber TransnetBW nutzt die Anwendung, um Auskunft über die Stabilität des Stromnetzes zu geben. Erstmals warnt das System nun vor einer „Notsituation“: Ab Mittwoch, 14 Uhr, müssen Stromkunden in Baden-Württemberg ihren Verbrauch reduzieren. WELT erklärt, wie das passiert.

DSeine Botschaft ist klar. Es steht oben in der App in roten Buchstaben, daneben ein Warnsymbol: „Bitte helfen Sie mit!“ TransnetBW fordert beim Netzbetreiber das Mobilfunkprogramm „StromGedacht“ an. Die App soll Verbraucher über die Stabilität des Stromnetzes in Baden-Württemberg informieren. Und heute ist nicht gut.

Die App gibt es erst seit wenigen Wochen und bisher ist der Status immer grün und lautet „Power Secured“. Der Balken bleibt am heutigen Mittwoch ab 12:00 Uhr gelb und wechselt um 14:00 Uhr für eine Stunde zu einem roten Alarm. Ab Mitternacht nutzt der Netzbetreiber den Stromversorger, um den Stromverbrauch vorzuziehen. Es ist besser, jetzt elektrische Haushaltsgeräte zu verwenden und Batterien aufzuladen, damit sie zwischen 14 und 15 Uhr nicht benötigt werden.

Denn ab dann gilt die rote Phase: „Verbrauch reduzieren“. Haushaltsgeräte sollten ausgeschaltet und andere Geräte möglichst im Akkubetrieb betrieben werden. Denn das Netz wird enger. Der Betreiber selbst spricht im Einsatz von einer „angespannten Situation im Stromnetz“.

Ampel Baden-Württemberg

Alarmmodus: Die TransnetBW-Anwendung warnt Bürgerinnen und Bürger, ihren Stromverbrauch vorzubringen

Quelle: WELT

Das liegt laut TransnetBW daran, dass das Netz für den Stromtransport von Nord nach Süd noch nicht ausreichend ausgebaut ist. Im Norden wird relativ viel Windstrom erzeugt, nachdem die düstere Rezession der vergangenen Tage zu wenig Strom aus erneuerbaren Quellen geführt hat. Aber es kam nicht in den Süden der Republik. Ein TransnetBW-Sprecher sagte: „Die Impulse im Stromübertragungsnetz sind unzureichende Transportkapazitäten.

Um trotzdem ein stabiles Netz zu gewährleisten, ist ein sogenannter Redispatch notwendig. „Durch Redispatch wird die Erzeugung typischerweise im Norden reduziert und durch zusätzliche Erzeugung im Süden kompensiert“, erklärt der Sprecher. „Im Norden sind es meistens Windräder und im Süden meist Kohlekraftwerke.“

Eine grosse Menge Strom wird aus der Schweiz importiert

Doch die Kapazität des Kraftwerks in Süddeutschland reicht zum Ausgleich nicht aus. Zwischen 14 und 15 Uhr muss Baden-Württemberg grosse Mengen Strom aus der Schweiz importieren. Sein Bedarf wird auf 700 MW geschätzt. „Die Schweiz benötigte die Bestellung aufgrund der Nichtverfügbarkeit einiger Reservekraftwerke in der Regelzone TransnetBW“, sagt der deutsche Netzbetreiber.

TransnetPW betont, dass die Situation rechtzeitig erkannt und gehandelt wurde, sodass Stromausfälle in Baden-Württemberg nicht zu befürchten seien. Doch der Import aus der Schweiz ist teuer. „Da der Mehrverbrauch reduziert wird, sollten weniger ausländische Recyclingkapazitäten genutzt werden“, sagte der Sprecher. „Das spart in der Regel nicht nur Geld, sondern auch CO2Schliesslich müssen alle Stromverbraucher aus der Schweiz eine Entschädigung zahlen, da die Kosten des Weiterverkaufs über die Netzentgelte weitergegeben werden.

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Mit der verwendeten Vorsichtsstufe will das Unternehmen die Kosten für den Umstieg auf erneuerbare Energien ohne den notwendigen Netzausbau minimieren. Verbraucher müssen diese Fehler des deutschen Stromrichters nun durch eine Anpassung ihres Verbrauchs kompensieren.

Unter der Überschrift „Warum es diese App gibt“ heißt es in der App: „Der zunehmende Anteil wetterabhängiger Energien an der Stromerzeugung, wie Wind- und Solarenergie, und aktuelle geopolitische Entwicklungen stellen eine große Herausforderung bei der Sicherung der Stromversorgung dar.“

Da private Haushalte ein Viertel des Verbrauchs ausmachen, seien „wir alle gefordert“, das Stromnetz zu stabilisieren. So informiert die Anwendung „StromGedacht“ rechtzeitig über angespannte Situationen. „Sie können auch dazu beitragen, das Netz stabil zu halten, indem Sie Ihren Stromverbrauch an die Netzbedingungen anpassen.“

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