Wahrscheinlichkeit gering: Energiekrise: Statt einem Blackout könnte Deutschland eher ein Brownout drohen | Nachricht

• Die Energiekrise beunruhigt viele Menschen
• Die Bundesnetzagentur hält einen Blackout für „höchst unwahrscheinlich“.
• Brownout ist wahrscheinlicher – aber weniger wahrscheinlich

Werbung

Handel mit Öl, Gold, Devisen (bis zu 30) (ab 100 €)

Profitieren Sie von Öl-, Gold- und anderen Rohstoffpreisschwankungen mit attraktiven Devisen und kleinen Spreads! Mit nur 100 Euro können Sie mit dem Handel beginnen und Devisen z.B. B. 3.000 Euro von Kapitalgewinnen profitieren.

Plus 500: Beachten Sie die Informationen5 Für diese Anzeige.

Deutschland und Europa haben derzeit eine Energiekrise. Die stark steigenden Energiekosten infolge des von Russland angezettelten Krieges in der Ukraine belasten die Bundesrepublik Deutschland und verunsichern viele Menschen vor dem nahenden Winter. Doch nicht nur die hohen Kosten machen sehnsüchtig, sondern auch die Ungewissheit, ob die Versorgungssicherheit gewährleistet ist, und mehr Stromausfälle im Winter. Manche befürchten, dass Deutschland ein Blackout bevorstehen könnte.

Was ist ein Blackout und wie wahrscheinlich ist eine solche Situation?

Ein Blackout ist ein “unkontrollierter und unerwarteter Ausfall von Netzkomponenten”, heißt es auf der Website der Bundesnetzagentur. Bei einem Blackout könnten große Teile des europäischen Stromnetzes oder sogar das gesamte Netz ausfallen. Grund dafür könnten eine zu hohe Stromnachfrage bei zu geringer Produktion sowie eine gravierende Störung an „neuronalen Punkten im Übertragungsnetz“ sein. Stromausfälle treten neben Unterversorgung nur bei schwerwiegenden Störungen im Netz auf. Da es jedoch mit mehreren Sicherungen und Backups ausgestattet ist, um einen kompletten Zusammenbruch zu verhindern, hält die Bundesnetzagentur einen Stromausfall für „höchst unwahrscheinlich“.

Auch Lesen :  Beschlussvorlage für die Länder: Gaspreisbremse schon ab Februar?

Eher: ein Brownout

Ein sogenannter Brownout kann schnell passieren. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit dafür laut Bundesnetzagentur ebenfalls gering. Bei einem Brownout wird nicht genug Strom produziert, um den Bedarf zu decken. Dies kann beispielsweise an unzureichenden Brennstoffen liegen oder daran, dass Stromerzeugungsanlagen aus verschiedenen Gründen nicht genutzt werden können. In diesem Fall muss die Stromnachfrage reduziert werden, damit das Angebot die Nachfrage wieder decken kann. Wie wird der Strombedarf reduziert? Durch vorübergehendes Trennen des Verbrauchers von der Versorgung. Dies geschieht jedoch nicht ohne Vorankündigung und nur regional. Stromverbraucher werden beispielsweise getrennt, Kunden haben keinen Vorrang wie bei der Gasversorgung. Allerdings soll der Shutdown nicht länger als vier Stunden dauern.

Auch Lesen :  Die große Wasabi-Lüge: Fast nie echter Wasabi in Deutschland -

Laut Bundesnetzagentur gibt es nur einen begrenzten Unterschied, welcher Bereich abgeschaltet wird. Bei der Festlegung, welche Verbraucher vorübergehend vom Stromnetz getrennt werden sollen, muss der Stromverbrauch effektiv reduziert und vor allem der Übertragungsnetzbetreiber im Falle eines Spannungsabfalls schnell handeln. Die Steuerung einzelner Verbraucher durch den Netzbetreiber ist aus technischen Gründen nur in sehr wenigen Fällen möglich, was eine kontinuierliche Versorgung einzelner Stromverbraucher in den betroffenen Gebieten erschwert.

Verbraucher können dazu beitragen, Brownouts zu vermeiden

Auch wenn die Bundesnetzagentur im kommenden Winter einen “verpflichtenden großflächigen Lastabwurf” für erforderlich hält, können Verbraucher einiges tun, um eine Überlastung des Stromnetzes zu vermeiden. Die Behörde betont, dass auch Kleinigkeiten, die für Verbraucher belanglos erscheinen, dazu beitragen, eine Unterversorgung zu vermeiden. Die Bundesnetzagentur empfiehlt, Elektrogeräte nicht im Stand-by-Modus zu belassen, sondern komplett auszuschalten, typischerweise mit Fokus auf Energiesparsysteme für Kühlschrank, Laptop etc.

Auch Lesen :  Migration: Eltern- und Kindernachzug – Regierung reagiert auf Urteile zu Flüchtlingen

Finger weg von elektrischen Heizlüftern

Zudem weist das Unternehmen auf seiner Website auf die Gefahren des Ersatzes von Gasheizungen durch elektrische Heizlüfter hin. Sind viele dieser Heizlüfter gleichzeitig in Betrieb, steigt der lokale Stromverbrauch rapide an und führt zur Überlastung ganzer Straßen. Wenn mehrere Heizlüfter gleichzeitig an das Stromnetz angeschlossen werden, werden die Ströme zu hoch und die Spannungen zu niedrig, was zum Auslösen der Sicherung oder des Transformators führt und einen lokalen Stromausfall auslöst. Dies kann vermieden werden, indem elektrische Heizlüfter nur in absoluten Notfällen eingesetzt werden, wenn andere Heizsysteme nicht verfügbar sind.

Redaktion finanzen.net

Weitere Nachrichten zu den Erdgaspreisen – Erdgas

Bildnachweise: rzoze19 / Shutterstock.com, kaczor58 / Shutterstock.com

Source

Leave a Reply

Your email address will not be published.

In Verbindung stehende Artikel

Back to top button