Weltwirtschaftsforum: Wenn die Stimmung schlechter ist als die Lage – Wirtschaft

Die wirtschaftliche Situation ist sehr niedrig geworden. Drei Viertel der Wirtschaftsführer erwarten eine globale Rezession. Vor einem Jahr blickten nur 15 Prozent optimistisch in die Zukunft. Das ist das Ergebnis einer weltweiten Umfrage unter 4.500 CEOs aus 71 Ländern, die das Research- und Wirtschaftsprüfungsunternehmen PWC in der Regel zu Beginn eines jeden Jahres durchführt und die auf dem World Economic Forum in Davos vorgestellt wurde.

Daher glauben nur 18 Prozent der Befragten, dass die Weltwirtschaft in diesem Jahr wachsen wird. Im vergangenen Jahr waren es 77 Prozent. In Deutschland sind die CEOs optimistischer: 82 Prozent von ihnen rechnen mit einem Wachstumsrückgang im kommenden Jahr, viermal mehr als im Vorjahr. Der Kriegsausbruch in der Ukraine im Februar ist vielleicht das Ergebnis eines raschen Meinungsumschwungs. Darüber hinaus ist die globale Pandemie eine Machtkrise, die aus dem Krieg resultierte.

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Die Situation ist schlimmer als die aktuelle Situation. In Deutschland beispielsweise wurde gerade gemeldet, dass die Wirtschaft 2022 um 1,9 Prozent wachsen wird. Die Aussichten für 2023 sind nicht mehr so ​​schlecht wie zuletzt. So kann die deutsche Wirtschaft den Kollaps vermeiden. Doch Skepsis ist derzeit weit verbreitet: Laut dem jüngsten Bericht des Weltwirtschaftsforums erwarten 20 Prozent der Befragten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, dass sich die politische und wirtschaftliche Lage in der nächsten Zeit verbessern oder stabilisieren wird. 10 Jahre. Mehr als die Hälfte hingegen rechnet mit Schwierigkeiten, Störungen und größerer Instabilität.

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Andererseits sehen andere Länder Deutschland als drittwichtigsten Wachstumsmarkt

„Klimawandel, Krieg in Europa, Energiekrise, Inflation: Wir alle stehen vor strukturellen und organisatorischen Herausforderungen“, sagte Petra Justenhoven, Sprecherin von PWC Deutschland. Aber Notstand und Hoffnung sollten sich nicht ausschließen. Um Transformationsprojekte wie Digitalisierung und Dekarbonisierung erfolgreich umzusetzen, braucht es Zuversicht und Mut. Aber das fehlt offensichtlich.

Fast 40 Prozent der deutschen CEOs gaben an, dass die Inflation die größte Bedrohung für ihr Unternehmen darstellt. Hinzu kommen geopolitische Spannungen und größere wirtschaftliche Instabilität, Cyber-Bedrohungen und Klimawandel. Das hat Folgen: Viele deutsche Beamte sagen, dass sie wegen der aktuellen Marktlage die Betriebskosten senken werden oder bereits getan haben – oder dass sie die Preise erhöhen oder bereits getan haben. Auch weitere Helfer werden gesucht. Besorgniserregend: Jeder vierte Befragte glaubt nicht, dass sein Unternehmen in zehn Jahren finanziell lebensfähig bleiben wird, wenn die derzeitigen Richtlinien beibehalten werden.

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Der Wirtschaftsstandort Deutschland ist nach wie vor sehr wichtig. Laut PWC-Research sieht das Ausland Deutschland nach den USA und China als drittwichtigsten Markt an. 18 Prozent der ausländischen Unternehmer halten Deutschland für wichtig für das Unternehmenswachstum in den nächsten zwölf Monaten.

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