WM 2022, Deutschland – Spanien: Einzelkritik – Note 2 für Abwehrchef Rüdiger

NDie Mitspieler von Iklas Fühlkrug feierten den Joker der deutschen Nationalmannschaft nach seinem Tor im Spiel gegen Spanien ausgelassen. “Toller Eingang. Deshalb ist er da“, sagte Thomas Müller, der beim 1:1 (0:0) für Füllkrug vom Feld ging. „Das hat er natürlich schon in den vergangenen Tagen gesagt jetzt mit dem rechten Fuß ein echter Hammer. Ein unglaubliches Tor, dazu noch ein wahnsinnig cooler Typ”, sagte der Stürmer des FC Bayern über den Stürmer von Werder Bremen.

Mit dem Ausgleichstreffer von Fühlkrug in der 83. Minute hat die DFB-Auswahl deutlich bessere Chancen auf den Einzug ins Achtelfinale der WM in Katar am kommenden Donnerstag gegen Costa Rica (20 Uhr, WELT-Sportticker). „Welche Qualitäten er besitzt, sieht man an seinem Tor. Besser kann man nicht schießen. Das war ein sehr wichtiges Tor für uns“, sagte Mittelfeldspieler Ilkay Gündogan. Auch Abwehrchef Antonio Rüdiger sagte: „Niklas ist reingekommen und hat seinen Job gemacht und das hält uns am Leben.“

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Das Zittern ist für das deutsche Team noch nicht vorbei. Nach einem hart erkämpften Unentschieden ist ein erster Sieg in Katar unerlässlich, um gegen Costa Rica ins Achtelfinale einzuziehen – und Spanien muss gegen Japan unterstützen. Sonst wird ein schmachvolles 2. K.O. bei der WM in der Gruppenphase für den viermaligen Weltmeister bittere Realität bleiben.

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Deutsche Spieler im persönlichen Rückblick

Manuel Neuer: Sein 18. WM-Einsatz – nur der Brasilianer Claudio Tafarel und die deutsche Fußball-Legende Sepp Meier haben zuvor so oft als WM-Torhüter gespielt. In der siebten Minute traf der Schuss von Dani Olmos nur den Pfosten – eine sehr wichtige Aktion. Mitte der ersten Halbzeit drehte Neuer mit einem verunglückten Pass kurzzeitig den Druck auf sein Team. Nachdem er eine Chance vergeben hatte, fing er dann mehrere Pässe der Spanier vor seinem Strafraum ab.

Bewertung: 2

Tila Kerer: Neu in der Startelf – Bundestrainer Hansi Flick war beim 2:1 gegen Japan überraschend ausgeschieden. Startete stabil als Rechtsverteidiger, hatte dann einen schlechten Ballkontakt und musste den Fehler mit einem Foul wettmachen, das zu einer Gelben Karte führte. Ein paar Glanzlichter voraus, vor dem Stand von 0:1 störte er Jordi Alba bei seinem Pass nicht entschlossen genug.

Klasse: 4

Ab der 69. Spielminute: Lukas Klostermann, 3. Klasse

Kerrer (rechts) im Kampf mit Ferran Torres

Kerrer (rechts) im Kampf mit Ferran Torres

Quelle: REUTERS

Antonio Rüdiger: Der Chef der Landesverteidigung führte und kommandierte die neu formierte Abwehrkette ohne Nick Schlotterbeck. Sein Kopfball nach einem Freistoß wurde wegen Abseits aberkannt. Positionsstark, antizipierte er viele Spielzüge der Spanier und strahlte in fast jeder Situation Sicherheit aus. In der ersten Halbzeit verlor er keinen einzigen Zweikampf und verschenkte zwei von drei deutschen Torschüssen. Im Vergleich zu Japan einer der besten Deutschen.

Bewertung: 2

Niklas Süle: Hatte immer wieder mit Dani Olma zu tun – und diese Aufgabe hat er ganz gut gelöst. Agil zuerst in den meisten Duellen, gewann 71 Prozent seiner Duelle in der ersten Spielhälfte. Nach dem 2:1 gegen Japan wurde der Verteidiger von Borussia Dortmund heftig kritisiert. Beim 0:1 allerdings nicht schnell genug und zu weit von Ersatztorschütze Alvaro Morata entfernt. Was Japan betrifft, das erneut traf, war es eine bittersüße Weltmeisterschaft für Zule.

Klasse: 4

Davids Zimmer: Oft am Ball auf der linken Abwehrseite, nicht immer in der Lage, die Freiräume zu nutzen, manchmal den Ball in der Anfangsphase verlieren und am Tor vorbei schießen. Aber er gewann auch viele Bullys (67 Prozent in der ersten Halbzeit) und gewann immer den Ball. Offensiv mit mehr Action als seine Kontrahentin Thila Kerrer, aber nicht sehr effizient.

Klasse: 4

Ab der 87. Spielminute: Niko Schlotterbeck, unbenotet

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Joshua Kimmich: Seine Freistöße sorgten mehrfach für Gefahr – wie etwa beim Abseitstor von Antonio Rüdiger. Immer wieder den Ball genommen, fallen gelassen und konnte spielen. Ein Schlüsselspieler im zentralen Mittelfeld. Nach einem Abwehrfehler der Spanier in der 56. Minute holte er sich im Strafraum einen Freistoß, der aber am Tor vorbei und wuchtig genug war. Sein Freistoß an der Strafraumgrenze ging kurz vor Spielende an die Wand. Engagierter Fahrer.

Notiz 3

Ilkay Gündogan: In der ersten Halbzeit war wenig zu sehen und nur 17 Mal am Ball. Diesmal setzte ihn Bundestrainer Hansi Flick in den zentralen Angriff, Gündogan war zunächst nicht präsent genug. In Zweikämpfen verhielt er sich meist geschickt. Aber er scheint das Spiel vor sich zu brauchen, um zu gedeihen. In der zweiten Halbzeit schickte er den Ball sehr vorsichtig und überlegt zu Joshua Kimmich in den Strafraum und erzielte fast das 1:0. Wie eine Top Ten, aber nicht so effektiv wie erhofft.

Klasse: 4

Ab der 65. Spielminute: Leroy Sanet, 2. Klasse

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Leon Gorezka: Im Spiel gegen Japan ersetzte ihn Flick erst in der zweiten Halbzeit. Nun darf der Mittelfeldstar des FC Bayern von Anfang an an der Seite von Joshua Kimmich spielen. Sie gewannen mehrmals den Ball und leiteten dann Angriffe ein, die gefährlich wurden. Schnelles Denken und wach. Seine körperlichen Eigenschaften und seine Stärke trugen zum deutschen Spiel bei. Es gelang ihm jedoch nicht, obwohl das Team es dringend brauchte.

Notiz 3

Serge Gnabry: Sie versteckten sich viel auf der rechten Seite und spielten selbstlos, aber wieder nicht effektiv genug. Einmal stand er im Abseits, einmal verfehlte er von links das Tor. Nach einem Fehler der Spanier in der ersten Halbzeit gab es eine gute Chance, doch Gnabry brachte den Ball nicht unter Kontrolle und lenkte den Ball zu ungenau auf einen freistehenden Thomas Müller. Gleich zu Beginn verhinderte er die Spanier, doch in der zweiten Halbzeit machte er mehrere verfehlte Pässe, vereitelte die aussichtsreichen Angriffe der Deutschen.

Klasse: 5

Ab der 84. Minute: Jonas Hoffman, kein Kredit

Jamal Musiyala: Der gefährlichste deutsche Spieler im Angriff. Fast immer überspielt, spielte er oft mehrere Gegner aus. Die Spanier konnten ihn oft nur mit Fouls stoppen. Zeigte Selbstvertrauen und zog weiter von links in Richtung Strafraum. Auch in der Defensive ging er mit den Standards vorsichtig um, verwehrte den Spaniern in der ersten Halbzeit nach einem Eckballgewinn eine Chance. In der Schlussphase hatte der 19-Jährige eine Riesenchance, die der spanische Schlussmann Unai Simon aber nicht rettete. Noch voller Tatendrang und Ballgewinn in der Schlussphase, passte Leroy Sane zu Niklas Fühlkrug, der zum 1:1 traf.

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Bewertung: 2

Thomas Müller: Der Weltmeister von 2014 produzierte zunächst reichlich Kopfball und machte den Spaniern von Beginn an zu schaffen. Muller hat viel dirigiert und Teamkollegen Befehle gegeben. Hat den Angriff nicht abgeschlossen, aber einige gute Pässe gemacht. Alles probiert und viel gelaufen, aber es war nicht sein WM-Abend.

Klasse: 4

Ab der 69. Spielminute: Gießkanne Niclas, 1 Sorte

Costa Rica schießt einen Steilpass ins deutsche Tor – Video-Highlights

Costa Rica feiert einen Überraschungssieg gegen Japan, was Deutschlands Chancen auf das Erreichen des Achtelfinals deutlich erhöht. Keisher Fullers Flip bringt eine späte Entscheidung. Höhepunkte im Video.



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