Youngtimer & Oldtimer 2023: Kauftipps bis 25.000 Euro


Niemand weiß im Voraus, wie der Oldtimermarkt im Jahr 2023 aussehen wird. Vorhersagen gibt es, aber die sind bekanntlich besonders schwierig, wenn es um die Zukunft geht. Doch wer sich mit alten Autos beschäftigt, hat gelernt, Rückschlüsse aus der Vergangenheit zu ziehen.


Autos mit Wertschätzungspotenzial


Basierend auf jahrelanger Marktbeobachtung, allgemeiner Marktentwicklung, Preistrends und ein wenig Intuition hat unser Bewertungspartner Classic-Analytics ein Dutzend Young Cars und Oldtimer mit steigender Preiskurve ausgewählt. Niemand weiß, wie cool. Unklar ist auch, ob Sie mit unseren Tipps Geld verdienen werden. Erstens kosten Autos Geld, insbesondere was die Wartung betrifft. Aber wenn Sie schlau einkaufen, können Sie zumindest Ihr Geld zurückbekommen und bis dahin hoffentlich ein bisschen Spaß haben.


Autos sollen in erster Linie gefahren werden. Alles andere ist irrelevant. Und Autos aus unserer „Bull List“ machen auf jeden Fall Freude – denn es sind echte Kerle darunter. Keiner von ihnen ist gewöhnlich, es sind Autos für Kenner. In der ersten von drei Folgen geht es um vier Autos im Wert von bis zu 25.000 Euro.


Audi TT Quattro Sport

  • Baujahr: 2005
  • Preis: 17.800 Euro

Kurz vor dem Ende der ersten Generation des TT 8N brachte Audi ein Sondermodell heraus, dessen Name an ein legendäres Modell aus der Geschichte erinnert: Der Quattro Sport lief 2005 vom Band und wurde nur 1.168 Mal produziert. Er ist auch der stärkste Vierzylinder-TT und leichter als jeder andere TT 8N. Unter anderem verzichtet das Coupé auf eine Rückbank und eine Klimaanlage. Anstelle der Seriensitze verbaute Audi dünne Recaro-Schalen. Damit ist der sportliche 75 Kilogramm leichter als der Vierzylinder-TT. Im Vergleich zum nur 10 PS stärkeren 3.2 V6 ist der Sport-TT sogar 175 kg leichter. Wie bei diesem befindet sich die Batterie im Kofferraum.

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Der 1,8-Liter-Fünfventil-Vierzylinder-Turbo leistet 240 PS. – statt 224 PS. Das Drehmoment steigt von 280 auf 320 Newtonmeter. Der Preis von 41.300 Euro beinhaltet: Mehrspeichenräder, ein steiferes Fahrwerk, ein schwarzes Dach. Übrigens: Wer wollte, konnte Klimaanlage und Normalsitze bestellen – ohne Aufpreis. Wenn Sie es heute kaufen, sollten Sie darauf achten, dass das Haldex-Kupplungsöl bei 60.000 Kilometern und der Zahnriemen bei 180.000 Kilometern gewechselt werden. Im Motor können Luftmassenmesser und Zündspulen Probleme bereiten. Die Tankanzeige im Armaturenbrett sollte korrekt angezeigt werden und die Pixel sollten voll sein.


BMW E36 318 – II-Klasse

  • Baujahr: 1994
  • Preis: 18.200 Euro

Weiter geht es mit einer Sportversion der Limousine. Der 318is Klasse II tanzte nur einen Sommer lang in BMWs vielfältiger E36 3er-Reihe und war die einzige Limousine mit einem I-Motor. Das bedeutet: ein Vierventilkopf auf einem 1,8-Liter-Vierzylindermotor mit einer Leistung von 140 PS. fast so viel Leistung wie der 320i. Allerdings mit weniger Last auf der Vorderachse und scharfem Grip. Dass der Vierzylinder härter arbeitet als der Reihensechszylinder, sei ihm verziehen. Schließlich handelt es sich bei der Klasse II um ein Tourenmotorsport-Homologationsmodell, das BMW 2.500 Mal gebaut hat. Serienmäßig ist die Limousine mit einer Frontschürze und einem Heckspoiler vom M3 GT ausgestattet, was sie etwas unausgereift wirken lässt. Kunden konnten aus sechs Lackfarben wählen: Alaska Blue, Alpine White, Boston Green, Space Black, Dakar Yellow und Light Red. Fast die Hälfte der Autos (1197) war schwarz lackiert, die wenigsten (17) weiß. Der Innenraum ist immer schwarz.



Wer sicher sein will, dass er einen Class II vor sich hat, muss auf die Fahrgestellnummer achten: Laut BMWclass2register.com Class II Register reichen die Homologationsserien von FK03771 bis FK06696. Der Zylinderkopf des Vierzylinder M42 neigt zur Undichtigkeit. Im Alter können Achsen Probleme bereiten: Wenn sich der E36 schwammig bewegt, kann es an verschlissenen Zapfen oder Lagern liegen. Autos dieses Alters können immer Rost bekommen. Um seinen Wert zu erhalten, ist es wichtig, dass das Auto nicht von mehreren Vorbesitzern manipuliert, verbrannt oder vernachlässigt wurde.

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Fiat Cinquecento Sporting

  • Ausgabejahr: 1994-1998
  • Preis: 2800 Euro

Wer einen ganz frühen Cinquecento Sporting findet, kann ihn für das H-Zertifikat im nächsten Jahr anmelden. Die sportliche Version des Nachfolgers des Fiat 126 war Ende der 1990er-Jahre ein beliebter Zweitwagen oder ein erster Einstiegswagen, um Erfahrungen zu sammeln. Dies gelang ihnen dank ihrer schnellen Fahrweise – 12,8 bis 100 km/h, maximal 150 – ohne den Verkehr zu behindern. Nachwuchs mit 54 PS. konnte auch nicht viel machen. Was auch besser ist, denn erst 1997 kam der Fahrerairbag auf den Markt. Das frontgetriebene Fahrwerk zielt mit einem Vorderachsstabilisator, straffer abgestimmten Stoßdämpfern und einer tiefergelegten Karosserie auf Fahrspaß.

Fiat Cinquecento Sporting (1994)

Fiat

Interessant ist der Zwerg mit einer Höhe von 3,23 Metern, weil er leicht ist.

Mit einem Normverbrauch von 6,2 Litern und einer Euro-2-Abgasklassifizierung aus 1,1 Liter Hubraum reißt der in Gelb, Schwarz und Rot erhältliche Zwerg kein tiefes Loch in die Kassen. Sportsitze, Lederlenkrad, Drehzahlmesser und rote Sicherheitsgurte zieren den Innenraum. Kaufen Sie das Beste, was Sie finden können. Selbst ein neues Exemplar aus erster Hand sollte nicht mehr als 5.000 Euro kosten. Der Neupreis lag bei umgerechnet 7.664 Euro. Übrigens ist ein 3,23 Meter großer Zwerg am häufigsten in Italien zu finden – er wurde in Polen gebaut.

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VW Phaeton 6.0 W12

  • Erscheinungsjahr: 2002-2007
  • Preis: 12.500 Euro

Der VW Phaeton hat keinen Vorgänger oder Nachfolger. Ein starkes Argument für die Karriere eines Klassikers. Sonstiges: Technisch und hierarchisch war die Limousine das Spitzenmodell von Volkswagen. Die zeitlose Linie und die sichere Verarbeitung scheinen für die Ewigkeit gemacht. Aber nicht Elektronik: Unannehmlichkeiten können Geld kosten. Vor allem mit W12, der komplexesten und leistungsstärksten Version. Aber keiner kümmerte sich so um seine Passagiere wie der große VW und war dabei angenehm unauffällig und protzig. Ein Auto für schnelle Langstrecken. Motor mit einer Leistung von 450 PS, aber nicht sehr sparsam auf der Straße.



Mutige, die nicht in Umweltzonen fahren wollen, entscheiden sich für den V10 TDI, Kluge für den V6 TDI. Das größte Problem sind die Besonderheiten vieler Komfortfunktionen: Automatikgetriebe, Infotainmentsystem, Luftfederung, Klimaanlage, Lenkrad- und Sitzverstellung müssen perfekt funktionieren. Ein gepflegtes Scheckheft ist ein starkes Argument, aber keine Garantie dafür, dass keine teuren Reparaturen folgen. Reifen und Bremsen verschleißen durch das hohe Gewicht recht schnell.


Fazit

Vom kleinsten Fiat bis zum VW Phaeton bietet die Shortlist viel Abwechslung, ein nur rund 2.500 mal gefahrener Vierzylinder-BMW und eine etwas seltenere Version des Audi TT sowie ein Cinquecento zeigen, dass Oldtimer-Käufer schauen können auf Nachwuchs mit Potenzial: Sportmodelle sind gefragter als Serienversionen, limitierte oder nur Kleinserien natürlich noch mehr.

Phaeton ist ein Sonderfall: Die Luxuslimousine hatte weder Vorgänger noch Nachfolger. Allein das macht sie zu einem Klassiker. Dazu kommen die zeitlose Form, die besondere Fertigung in der Gläsernen Manufaktur in Dresden und die scheinbar unerschütterliche Verarbeitung.

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